#50: Fördermittel-Strategie: Die größten Missverständnisse & Insider-Tipps aus 50 Podcast-Folgen
Shownotes
Hier geht’s zum kostenfreien Fördercheck: https://eu1.hubs.ly/H0qrZcX0
In der 50. Folge des Innovation Booster Podcasts sprechen Christopher Nigischer und Tobias Koch darüber, was in 49 Gesprächen mit Gründerinnen, Mittelständlern und Tech-Teams immer wieder sichtbar wurde: eine saubere Fördermittelstrategie entscheidet, wie gut ein Unternehmen sein Innovationspotenzial wirklich ausschöpft.
Anhand konkreter O-Töne aus früheren Folgen geht es um typische Denkfehler, versteckte Förderchancen und klare Leitplanken für 2026.
Themen der Folge:
• Missverständnisse rund um Fördermittel: Sprache, Begrifflichkeiten und warum „Optimierung“ selten hilft
• KI in Förderanträgen: Wo es unterstützt, und wo nicht
• Warum viele Unternehmen ihren Innovationsgrad falsch einschätzen
• Zeitpunkt: Wer zu früh und wer zu spät über Fördermittel nachdenkt
• Finanzierung: Investorengelder gezielt mit Fördermitteln hebeln
• Risiko „Unternehmen in Schwierigkeiten“ bei Wandeldarlehen
• Was ein guter Fördermittelberater tatsächlich leistet
• Unerwarteter Mehrwert: Warum Kunden nach dem Prozess ihr Projekt besser verstehen
Tobias’ Strategie für 2026:
• Forschungszulage prüfen (besonders ab ca. 10 Mitarbeitenden)
• Markt-Pivot / zweites Standbein früh mitdenken
• Chancen der IPCEI-Förderung für große Player nutzen
🎙️ Hosts:
Christopher Nigischer (Host & Unternehmer)
Tobias Koch (Experte für Innovationsförderung)
Nächster Schritt:
Kostenlose Förderchance prüfen: https://eu1.hubs.ly/H0qrZcX0
Folge mir auch auf meinen anderen Social-Media-Plattformen:
Linkedin: https://eu1.hubs.ly/H0qrZc00
Instagram: https://eu1.hubs.ly/H0qrZ990
Facebook: https://eu1.hubs.ly/H0qrYTK0
Mehr Informationen auf:
https://eu1.hubs.ly/H0qrYZj0
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zum Innovation Booster Podcast.
00:00:03: Ich spreche heute nach einiger Zeit wieder mit meinem Kollegen Tobias Koch.
00:00:07: Wir haben ursprünglich diesen Podcast gemeinsam gestartet.
00:00:10: Tobi verantwortet bei uns das Fördermittelberatungsgeschäft.
00:00:14: Wir haben uns ein paar Vorurteile zu Fördermitteln vorgenommen und beleuchten vor allem die Frage, wie man zu einer sinnvollen Fördermilkstrategie als Unternehmen kommt, wie man das sinnvoll verzahnt mit seinen Innovationsaktivitäten.
00:00:26: Und wir lassen vor allem Otöne.
00:00:27: hier auch stattfinden, also Stimmen von Gästen aus dem Podcast der letzten anderthalb Jahre, die zu diesem Thema Fördermittelsstrategie sehr viel gesagt haben.
00:00:37: Wir führen es heute einmal zusammen und zeigen dir einen Weg auf, wie Fördermittel, zwanzig, sechsundzwanzig, hoffentlich auch für dich funktionieren können.
00:00:45: Viel Spaß bei der Folge.
00:00:46: Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß bei der Aufzeichnung und freue mich, wenn wir uns bei passender Gelegenheit mal in einem direkten Gespräch näher kennenlernen können oder über die Zusammenarbeit sprechen können.
00:00:56: Ab in die Folge.
00:00:57: Herzlich willkommen zum Innovation Booster Podcast von Consider Funding.
00:01:01: In diesem Podcast dreht sich alles um Förderprogramme für Innovationen in Unternehmen.
00:01:06: Tobi, endlich wieder mal ein Podcast mit dir.
00:01:08: Ich freue mich, das wird vielleicht zur Tradition zum Jahresausklang.
00:01:12: Wie geht es dir?
00:01:13: Ja, mir geht es gut so weit.
00:01:14: Jahresendgeschäft läuft, das ist immer ganz besonders spannend in Förder mit der Beratung.
00:01:18: Gefühlt machen wir in den letzten zwei, drei Monaten so viel ewig wie in dem ganzen Jahr davor nicht.
00:01:25: Daher... Geht's mir gerade sehr gut, jetzt, wo wir das hier im Dezember aufleben.
00:01:29: Also müssen wir die Podcast aufzeichnen und dann nach der Sissonalität des Geschäfts Dijkseln, damit die Stimmung auf jeden Fall gut ist.
00:01:36: Aber wir haben ja sonst auch das hier über viel gute Stimmung.
00:01:39: Und das führt mich eigentlich auch direkt hier in unser Thema heute.
00:01:44: Wir machen den Podcast jetzt anderthalb Jahre sind.
00:01:49: Ja, wie soll ich sagen, bei einem Highlight im Sinne der Folgenanzahl, fünfzigste Folge und ich freue mich, dass du wieder als Gast zur Verfügung stehst und wir dieses Gespräch führen können.
00:01:59: Sehr gerne.
00:02:00: Vorbereitet habe ich uns das Thema Fördermittelstrategie, weil ich in den bisherigen neunundvierzig Folgen den Eindruck hatte, dass in vielen Gesprächen unsere Gäste auf das Thema Fördermittelstrategie eingegangen sind, jeder mit einem unterschiedlichen Aspekt.
00:02:17: Und ich glaube, es wäre sinnvoll, das mal zu versuchen, zusammenzuführen.
00:02:21: Wer könnte das besser, als du?
00:02:23: Mit deinem Talent und deinem Wissen über Fördermittel für Innovation.
00:02:27: Und wir würden das jetzt einfach direkt so machen.
00:02:30: Ich habe ein paar O-Töne aus den neunundvierzig Folgen rausgesucht, spiele die jeweils ein und dann kommentieren wir die gemeinsam.
00:02:38: Ich habe jeweils eine Frage auch für dich mitgebracht und ich würde direkt erstmal loslegen mit... Missverständnissen zu Fördermitteln, die uns immer wieder begegnet sind.
00:02:49: Und ein erstes, das da natürlich sehr präsent ist, gerade jetzt auch in Zeiten, wo man sagt, ja, KI kann ja auch Förderanträge schreiben, was in Teilen auch richtig ist.
00:02:59: Aber die Herausforderung Sprache.
00:03:02: Welche Sprache wird erwartet?
00:03:04: Und da schauen wir uns mal so einen ersten O-Ton an, wo der Florian X von der Release Group darauf eingeht.
00:03:12: Ich spiele das mal ab.
00:03:13: an unsere Worte, wie wir das beschreiben
00:03:15: würden.
00:03:15: Aber der Träger möchte gerne
00:03:17: in seinen Worten das
00:03:18: haben.
00:03:18: Und das ist
00:03:19: schwierig für uns.
00:03:20: Und das ist für mich, ich habe das alleine bearbeitet, höchstens mal den Mike als CTO mit reingeholt oder das davor als kreativen Schätzführer.
00:03:27: Aber sonst
00:03:28: habe ich das alleine
00:03:29: gearbeitet und die Arbeitsaufwähre
00:03:30: ist fertig.
00:03:32: Der Träger, der Projektträger oder Fördergeber erwartet das in seinen Worten.
00:03:37: Kannst du da ein bisschen drauf eingehen?
00:03:40: Was steckt da alles dahinter?
00:03:41: Was ist mit diesen in seinen Worten alles gemein?
00:03:44: und was machen viele falsch?
00:03:46: Es kommt tatsächlich an der Stelle auf viele, viele Dinge an.
00:03:50: Zum einen ist es, wie befreie ich mein Projekt, aus welchen Blickwinkel, also die Worte aus dem Blickwinkel draußen, ich gehe gleich noch mehr darauf hin.
00:03:58: Und das andere ist, welche tatsächlich im Worte Worte benutze ich.
00:04:02: Ich habe gerade heute tatsächlich mit einem Vertiefleiter gesprochen, an dem ist es unglaublich, Wer gefallen beispielsweise zu erklären was die technischen und generell die Herausforderungen in den Projet sind, weil er den ganzen Tag allen Leuten erklärt warum das was er verkauft genial ist und das ist unglaublich schwierig und dann zu sagen okay aber was steckt denn dahinter?
00:04:21: was war denn in der Entwicklung und mit wem können wir da noch sprechen?
00:04:24: und dann zu schauen okay was waren die Dinge die wie vielleicht den leitenden Entwickler oder Ingenieur oder Ingenieurin oder wie auch immer.
00:04:32: Wo ist dir eine Idee gekommen?
00:04:34: Auf dem Spezialgang oder so?
00:04:36: Wo ist sie nach zum drei aufgewacht, konnte nicht mehr schlafen, haben sich kurz was aufgeschrieben.
00:04:40: Um fünf Uhr, weil sie wachsen, in die Firma gefahren haben, das Bruder probiert umzusetzen.
00:04:44: Da war vorher ein Problem da.
00:04:45: Sonst wäre das nicht so pittisch und so euphorisch in der Lösung gewesen.
00:04:50: Und aus diesem Blickwinkel auch so eine Entwicklung zu gucken und nicht nur aus der Business Perspektive, das fällt Leute, die nahe am Business Modeling, nahe am Vertrieb dran sind.
00:05:00: Teilweise auch Geschäftsführer sind häufig sehr, sehr schwierig.
00:05:03: Und wir haben teilweise an der Stelle, machen wir das auch so, dass wenn wir ein technisches Projekt haben, und das geht aus irgendeinem Grund nicht durch, was durchaus auch mal passieren kann, werfe auch mal einen Blick aus einer beispielsweise sozialwissenschaftlichen Brille da drauf.
00:05:15: Und das funktioniert dann überraschend häufig.
00:05:17: Also Worte im Sinne von, wir fahren aus verschiedenen Blickwinkeln auf das Projekt und vielleicht ist es im einen Blickwinkel förderfähig und im anderen nicht.
00:05:25: Das Zweite, was ich gesagt habe, Manche Worte sind für Fördermittelgeber wie so ein Laserfokus.
00:05:32: Wenn das drinsteht, dann kann ich das streichen.
00:05:34: Und das ist je Förderprogramm unterschiedlich.
00:05:37: Wir arbeiten viel, aber nicht ausschließlich mit der Forschungszulage.
00:05:40: Da sollte ich solche Wörter wie Optimierung beispielsweise entlassen.
00:05:44: Und da gibt es auch noch mehr Wörter.
00:05:46: anderes Beispiel, wenn wir nicht über die Vorwuchslage nachdenken, sondern über eine eher die Projektförderung.
00:05:51: Dort ist es dann so, dass ich im einem Ministerium sprechlich von Prototypen und im anderen von Demonstratoren, weil das ist sehr ähnlich.
00:05:58: Zumindest kann die breite Masse nicht wirklich unterscheiden, was der Unterschied ist.
00:06:02: Aber es macht eine Wahrnehmung beim Projekt, der in den Kontexten anderen Unterschiede, was mit der Ruhm dann Einfluss auf die Förderwahrscheinlichkeit hat.
00:06:09: Absolut.
00:06:09: Dann ist gleich in einer ganz anderen Schublade sozusagen.
00:06:13: Ja, sehr gut.
00:06:14: Ich habe einen zweiten O-Ton hier mitgebracht.
00:06:18: Ich spiel uns den mal ein.
00:06:20: Man unterschätzt sich manchmal auch selbst.
00:06:22: Es ging ja, die man so macht.
00:06:24: Die können schon sehr innovativ sein, ohne dass man das per se so auf dem Radar hat.
00:06:30: Das stellt sich aus einem Punkt, den ich jedem so mitgeben würde, der sich mit dem Thema auseinandersetzt.
00:06:35: Denken mal darüber nach, was hier per se besser macht als andere und ob das nicht schon ein anderer... Aspekt, sich selbst zu unterschätzen, innovativ.
00:06:44: und du hast ja gesagt, Vorschuss Sula, das war übrigens Sebastian Darmes, Geschäftsführer von Pferdepflege, vierundzwanzig.
00:06:50: Also hier geht es um Pflegeprodukte für Pferde und auch andere Haustiere, die sie mittlerweile im Angebot haben.
00:06:57: Sehr, sehr innovativ.
00:06:58: Große Wertschöpfung in dem Unternehmen.
00:06:59: Super spannende Folge übrigens.
00:07:02: Und wie ist da dein Blick drauf?
00:07:05: Wie oft begegnet ihr das, dass sich unsere Interessenten generell Unternehmen da draußen unterschätzen, was Immigration anbelangt.
00:07:14: Es passiert auch.
00:07:19: Es ist ein ganz spannender Mix zwischen unterschätzen und überschätzen, der mir begegnet.
00:07:25: Also, manche Leute sagen, okay, ich faul das nächste.
00:07:31: Nächste einfache Agendensystem, wo ich wüsste bei AI anbinde und bin fertig und bin fertig.
00:07:38: Da steckt keine Innovation dahinter.
00:07:40: Das ist was.
00:07:40: das kann in einer halben Stunde quasi passieren, wenn ich es für dich drauf anlege.
00:07:45: Da ist diese Überschätzung drin.
00:07:47: Auf der anderen Seite sehe ich gerade bei meinen mittelständischen Unternehmen vor allem, dass dort häufig eine Unterschätzung da ist.
00:07:54: Das machen wir schon seit Ewigkeiten so.
00:08:00: Das ist ja nichts Besonderes.
00:08:01: Das ist die halt, wir entwickeln einen Zahnrad und wir machen jetzt das nächste Zahnrad.
00:08:06: Aber was dazu kommt, was dort der Fall ist, wo man sagt, okay, das, warum ist das jetzt das nächste Zahnrad?
00:08:13: Ihr würdet das ja nicht machen, wenn das super easy ist.
00:08:15: Und wenn super easy ist, dann hätte die das wahrscheinlich schon vorher gemacht.
00:08:17: Warum erst jetzt?
00:08:19: Da muss eine Herausforderung dahinter stecken.
00:08:21: Und wenn wir auf diese Herausforderung gucken, dann hat man da häufig auch einen Förderpotenzial identifizieren.
00:08:29: Ich würde es von meiner Sicht auch noch so frameen, dass manche abgeschreckt sind von diesem Wort Forschung.
00:08:35: Man sagt es geht um Forschungszulage, ja ok, ich mache keine Forschung, also kriege ich da auch keine Zulagssache, ist erledigt.
00:08:41: Der Begriff umfasst hier aber nicht nur Forschung, sondern in dem konkreten Fall Forschung und experimentelle Entwicklung ist also viel breiter gefasst.
00:08:50: Und viele denken bei Forschung an weißen Kittel oder so, das muss nicht sein, es kann auch Programmierung sein, es kann Mechanical Engineering sein, maschinenbauliche Fragestellungen, die du gerade erwähnt hast und so.
00:08:59: Also viel weiter gefasst, da nicht leichtfertig abschrücken lassen und dann mal vergibt sich viele Chancen, wenn man das tut, ne?
00:09:06: Absolut, ja.
00:09:07: Ein konkretes Beispiel in einer der eisten Folgen war mir die WD von Feldwinner mit dabei.
00:09:13: Wer sich erinnert, die Bau- und Zilo-Anhänger.
00:09:16: Und wenn man da sagt, okay, Ich baue uns Hilo Anhänger seit Jahren.
00:09:20: Natürlich ist das für die, der ein Daily Business.
00:09:23: Weil wenn die jetzt Beispielshäuse sagen, die haben ein konkretes Beispiel, die haben obendrauf einen Deckel, wo man wird gut einfüllen kann.
00:09:31: Und dieser Deckel, da muss immer jemand hochlaufen, muss ihn aufmachen und so weiter.
00:09:35: Für die ist es der nächste, war einer der nächsten logischen Schritte gewesen zu sagen, okay, wir müssen das Ding elektronisch machen, das muss mit Hydraulik hin und her fahren können und so weiter.
00:09:44: Und das ist für die eine logische Weiterentwicklung.
00:09:48: Aber was da alles an Risiken drinsteckt, irgendwo kann Sand hängen, bleiben oder whatever.
00:09:56: Da ist richtig Geld auch drin.
00:09:58: Ja, absolut.
00:10:00: Sehr gut.
00:10:01: WD kommt noch, wenn wir dazu kommen.
00:10:04: Ich hab gleich mal gespannt.
00:10:06: Ich hab einen nächsten O-Ton mit einem nochmal ganz anderen Aspekt.
00:10:12: Jetzt springen den wieder ein.
00:10:15: auch für mich
00:10:15: eben als als Unternehmen komplett neue Erfahrungen und ich finde ich ärger
00:10:20: mich so ein bisschen bisschen sehr, dass ich nicht viel früher auf das Thema gekommen bin.
00:10:25: Aber gut, hinterher ist es einfach klüger,
00:10:27: aber man hätte sich ja
00:10:27: schon vorher mit auseinandersetzen können, aber vielleicht,
00:10:30: also für mich war es immer so, Fördergelder fühlt sich... Also sind fast zwei Themen, ich würde mit dem ersten gern anfangen an dieses Timing, weil sie auch gerade zum Jahreswechsel sind.
00:10:42: Wie erlebst du das?
00:10:43: Wer beschäftigt sich zu früh mit Fördermitteln?
00:10:46: Zu früh mit Fördermitteln.
00:10:51: Gewissermaßen Gründer, wobei ich da das in Klammern setze.
00:10:55: Gewisse Förderprogramme für Gründer sind super.
00:10:58: Aber Gründern wird immer erzählt, du kannst wir alles Mögliche fördern lassen und das ganz viel und dann... Dann kommen sie damit in Kontakt und es führt häufig zur Frustration.
00:11:08: Es gibt tolle Förderprogramme für Gründer, gerade wenn sie aus der Wissenschaft kommen, aus dem Exist-Umfeld.
00:11:13: Es gibt viele kleine Förderprogramme, der SMI-Woucher für Markenrecht, BAFA Invest, BAFA Unternehmensberatung und so weiter und so fort, in NHW die MED-Gutweine und so weiter, Innovationsassistenten.
00:11:26: Da sind alles Dinge, die Sinn ergeben, aber das sind Fördermittelbereiche, da klicke ich... Ausgenommen von Exist, eine sehr überschaubare Summe.
00:11:37: Ich sage mal zwischen dreitausend Euro und dreißig ungefähr.
00:11:41: Gibt sicherlich die eine, die ein bisschen drüber liegt, die andere, die ein bisschen drunter liegt, weil die meisten liegen so in diesem Rahmen.
00:11:48: Die Schwierigkeit der Geld für sich auch zu bekommen, das funktioniert, wenn dann über Gründungsstipendien, da gibt es auch eins in Berlin beispielsweise, so wie wir diese Geschichten, kann man gehen.
00:11:56: Aber wenn man diese Anfangsfinanzierung durch hat und noch nicht angefangen hat, wirklich Umsatz zu machen.
00:12:03: und ein operatives Geschäft im Laufen zu haben.
00:12:06: Der nächste Frid ist extrem schwer, weil da muss ich immer erst Geld ausgeben und kriege dann einen Teil zurück.
00:12:11: Aber das Geld habe ich dann häufig auch gar nicht.
00:12:13: Außer ich bin wirklich groß wie sie bleibt.
00:12:16: Aber da ist es teilweise, in diesem Übergang, da haben wir in Deutschland einfach wenig.
00:12:22: Und da ist es dann vielleicht zu früh oder zu spät, je nachdem.
00:12:27: Und umgekehrt bei den meisten anderen, also vor allem etablierte Unternehmen.
00:12:31: Mittelständler, die vorher angesprochen haben, laufende Geschäftsbetrieb, gesundes Unternehmen, die halt das auch als Selbstverständlichkeit sehen, Innovation zu betreiben, weil wie du vorher die Beispiele genannt hast, machen wir ja schon immer so.
00:12:44: Und daher habe ich, wird häufig sehr spät erst darüber nachgedacht und man, also ich höre immer wieder, ich bin durch euch drauf gekommen, also durch unsere Ansprache, beispielsweise auf LinkedIn oder ähnlichen Kanälen, wo ich mich manchmal frage so, da installiert man als Staat solche Programme und es gelingt nicht wirklich dafür Aufmerksamkeit zu generieren.
00:13:07: Also schade, weil der politische Wille ist ja ein anderer.
00:13:12: Es soll ja stärker genutzt werden.
00:13:14: Gibt es, glaube ich, ein großes Gap zwischen Anspruch und Realität?
00:13:18: Absolut
00:13:19: ja.
00:13:19: Also gerade bei allen Unternehmen, ich sage mal die... die mindestens nur zehn Mitarbeitenden haben, die sie auch bezahlen, wo dann vielleicht ein, zwei Ingenieure oder Entwickler dabei sind.
00:13:30: Ab dem Moment gibt es spätestens, sich über Fördermittel Gedanken zu machen.
00:13:35: Weil die Songs, dass ich dort einen großen Teil von dem, was ich meinen Entwicklerinnen und Ingenieuren bezahle, quasi zurückbekommen.
00:13:43: Die Chance ist ziemlich hoch.
00:13:46: Oder ob es da vorne planen oder rückwirkend beides.
00:13:50: Und gleichzeitig ist dort auch die Klemmen, die die Führungsmannschaft steckt, die größte, weil du musst die ums operative Geschäft kümmern, um die Leute, um die Zukunft, um Innovation und dann noch irgendwie on top Fördermittel.
00:14:02: Es ist einfach auch viel verlangtig.
00:14:05: Wir spülen sie ja am eigenen Leib.
00:14:08: Nicht einfach zu jambieren.
00:14:10: Lass uns zu einem nächsten Otnung kommen, wenn wir jetzt von den Missverständnissen oder Fehlannahmen vielleicht mal ein bisschen übergehen.
00:14:16: so zum Thema.
00:14:19: Gestaltung der Finanzierungsstruktur, um so eine Überschrift mal da anzudeuten.
00:14:24: Wir haben hier die Helen als O-Ton, Helen Hague von Highly, Gründerin digitale Plattform.
00:14:32: Vorsorge Dokumente ist das Geschäft, sehr, sehr spannendes Geschäftsmodell.
00:14:37: Und Helen sagt vollendes.
00:14:40: Fördermittel ist für uns natürlich auch insofern interessant, weil
00:14:46: wir da auch...
00:14:47: keine weiteren Investoren in erster Linie
00:14:50: gleich wieder brauchen.
00:14:51: Aber ich habe ja schon gesagt,
00:14:52: wir haben schon total viele.
00:14:54: Und
00:14:54: das ist natürlich auch immer so ein Antheitsthema und,
00:14:57: und, und.
00:14:58: Und da ist tatsächlich anderes.
00:15:01: Also ein sehr schönes Statement von Helmklau auf den Punkt gebracht.
00:15:05: Wie würdest du grundlegend die Logik von Investoren, Geld an Venture Capital, woher auch immer es kommt jetzt, und Fördermitteln gegenüberstellen?
00:15:17: Es kann entweder oder sein, es muss es nicht.
00:15:19: Also ähnlich wie Helen haben wir das hier selbst auch gemacht.
00:15:22: Da kann man folgen mit Leo Osterfer angucken, wo wir für uns selbst quasi Fördermittel besorgt haben und ein Elektroniksoftware-Start-up hochgezogen haben ohne externe Investoren, nur mit dem Verkauf von Proof of Concepts und Fördermitteln.
00:15:35: Das hat da sehr, sehr gut funktioniert.
00:15:37: Das braucht sicherlich auch die... Ein oder andere günstige Rahmenbedingungen, dass das so funktioniert, wie es bei uns funktioniert hat oder wie es bei Helan jetzt funktioniert hat, häufig ergänzt sich das auch ganz gut.
00:15:47: Weil ich muss ja bei den meisten Fördermitteln, bei eigentlich fast allen, muss ich das Geld erst ausgeben und bekomme es dann zurück.
00:15:54: Das heißt aber, ich brauche erst mal Geld, was ich ausgeben kann.
00:15:58: Und dafür sind Investoren an vielen Stellen super und dann kann man mit Fördermitteln auch das Investorengeld hebeln.
00:16:04: Das bringt aus Investoren sich, bringt das so eine gewisse... Passiness mit rein auf der einen Seite, auf der anderen Seite, wenn das gut gemacht ist, geht dadurch auch nicht so viel Fokus verloren, weil es eins zu eins mit der Product Pipeline anhergeht.
00:16:17: Je nachdem wie früh das ist, wie viele Pivots da noch mit drin sind, da muss man die Förderanträge eben so formulieren, dass sie so genau wie nötig sind, aber so grob wie möglich.
00:16:27: dass man da im Zweifel auch Pivoten kann und im Zweifel kann auch immer ein technisches Risiko eingetreten sein, warum man dann sagt, okay, man verfolgt das nicht, weiter geht mit den Fördermittelgeber in Kontakt und sagt, übrigens technisches Risiko X ist eingetreten, das geht so nicht mehr, wir würden es jetzt so machen, ist das für euch okay?
00:16:43: Und bei den meisten Fördermittelprogrammen würde man dann die Antwort bekommen, ja, das ist es, daher funktioniert das da sehr gut.
00:16:49: Im Zusammenspielen zwischen Investoren und Fördermittel muss man gewissermaßen aufpassen auf das Thema Unternehmen in Schwierigkeiten, denn wir Keine Steuerberatung jetzt an der Stelle nur uns sehr stark vereinfacht dargestellt, weil ich nicht eine negative Eigenkapitalquote habe und älter als drei Jahre als Kapitalgesellschaft bin, bin ich Unternehmen in Schwierigkeiten wie gesagt.
00:17:11: Häufig erfolgt so ein Investment, um sich aufwand und Kosten für Notare zu sparen über sogenannte Wandeldarlehen und die Zahlen erzählen als Fremdkapital und mich das Geld ausgebe für das häufig zu einer negativen Einkapitalquote.
00:17:25: Das muss ich auf dem Schirm haben.
00:17:27: Und manchmal läuft es auch eins zu eins handelteinander zusammen.
00:17:30: Beispielsweise bei so was wie Barfa Invest, wo die Investoren quasi einen Teil von der Summe, die sie investieren, auch wieder zurückbekommen, zumindest wenn das Privatpersonen sind.
00:17:41: Holdings von Privatpersonen.
00:17:42: Der Stelle einmal aufpassen, wenn man der eigenen Holding den Kredit gibt als einziger Gesellschaft und damit bezahlt man das Start-up.
00:17:53: Das ist bei BAFA förderschädlich.
00:17:56: Da wäre ich einmal selbst was drauf reingefallen.
00:17:57: Da muss man aufpassen, man muss das machen.
00:18:00: über entweder vergangene Gewinne, Einzahlung von Gewinndrucklagen oder Einzahlung von Stammkapital.
00:18:05: Also das Investment dort muss aus Eigenkapital erfolgen.
00:18:09: Und ein Gesellschaft der Dahlen zählt als Rammkapital.
00:18:12: Das hätte ich jetzt auch nicht gewusst, spannender Aspekt, Bafa.
00:18:15: In West ist ja leider ein bisschen zurechtgestutzt worden.
00:18:18: Ich glaube, es liegt jetzt nur noch bei fünf, zehn Prozent, meine ich.
00:18:23: Und da sehen wir schon auch Verlagerungen so insgesamt in der ganzen Förderlandschaft, deutlich an Fahrt.
00:18:28: Gewinnt, die Forschungszulage wird quasi jedes Jahr bis jetzt ausgebaut, attraktiver gestaltet, zu Ungunsten von anderen Programmen, weil es sehen wieder die Reisebarte geht.
00:18:37: Wobei, da würde ich Sie widersprechen, es wird auf offizieller Ebene, wird es attraktiver und wird ausgebaut und wird schöner.
00:18:44: Wir merken aber gerade in der administrativen Ausgestaltung, was wir von unseren Kunden mitbekommen, dass die Anforderungen gerade vom Finanzamt beispielsweise immer und immer mehr werden.
00:18:56: und immer höher werden, die aber nirgendwo kommuniziert werden.
00:19:00: Das heißt, das muss man mit auf den Schirm haben und man braucht jemanden, der ihn da auch gut durchführt.
00:19:05: Als Fördermittelberater muss man immer sehr aufpassen, dass man nicht in die Steuerberatung fällt.
00:19:10: Aber da gibt es ein paar Tricks, wie man das gut hinbekommen kann, dass das nicht als Steuerberatung zählt, was man tut, beispielsweise, wenn man sehr eng mit dem Steuerberater des Kundens zusammenarbeitet oder oder oder.
00:19:19: Absolut.
00:19:20: Und auch ein interessantes Setup mit solchen Institutionen, die involviert sind, weil ... Also per se ist er finanzamt eher jemand, an den man Geld abführt.
00:19:29: Hier gibt es die Möglichkeit auch Geld zu erhalten als Unternehmen, dass sich das Finanzamt da vielleicht auch erst aufstellen muss und Regeln sukzessive aufbaut, weil man merkt, okay, also da ist vielleicht nachzujustieren, übergeht es natürlich auch daran zu bleiben und nicht zäuglos mit den Dingen umzugehen, dass man halt nicht ein Problem mehr reinläuft.
00:19:50: Absolut.
00:19:51: Ich finde es aber einen genialen Ansatz vor, um an Dinge heranzugehen.
00:19:54: Also erst mal schlank rausbringen und dann entwickeln, als erst alles durchzudenken.
00:19:58: Dann dauert es zehn Jahre und dann ist es schon wieder veraltet, wenn es rauskommt.
00:20:02: Daher finde ich den Ansatz deutlich charmanter als das, wie es vielleicht war.
00:20:05: Es gibt ja auch schon Deutsch,
00:20:06: fast uneuropäisch, weil wir regulieren ja alles bis ins letzte durch.
00:20:10: Aber ja, es ist ein schönes Beispiel dafür, wenn man sagt, okay, wir machen es jetzt einfach mal.
00:20:14: Und dann gucken wir mal, wo wir nachsteuern müssen.
00:20:16: Hat man bei der Frischrüchstdolage an vielen Stellen.
00:20:18: Ja, spannend.
00:20:21: Antragsprozess, das schreibende Anträge, ich habe ein Auto noch hier mitgebracht, um da überzuleiten, wie gestaltet man das am besten.
00:20:31: Warte mal, wir gehen wieder in unser YouTube-Fenster und hören uns den an.
00:20:37: Es ist nicht meine Kernkompetenz, ich kann irgendwie gut mit Kunden, ich kann Software, ich kann Probleme lösen.
00:20:44: Ich bin nicht so gut darin, Anträge zu schreiben.
00:20:49: Ihr macht das.
00:20:50: Ihr macht das sehr gut.
00:20:51: Von daher wäre ich ja blöd, wenn ich jetzt versuche, eure Kernkompetenz zu übernehmen.
00:20:56: Da hat sich ein bisschen Wärmbungen sozusagen eingeschlichen.
00:21:01: Aber ich meine Wärmbungen im Sinne von, das ist ja eine Aussage von den Kunden von uns.
00:21:06: Kernkompetenzen und wo macht es ihnen selbst zu machen?
00:21:09: Wo macht es ihnen dann auf externen Unterstützung zurückzugreifen?
00:21:12: Du hast ja gerade auch einen sehr fundierten Artikel über Geschäftsmodelle von Fördermittelberatern veröffentlicht auf unserem Blog.
00:21:20: Wie würdest du auf das Statement von Nils hier antworten, vor allem im Hinblick auf Kernkompetenz?
00:21:26: Ich glaube, das ist ein guter Fördermittelberater an der Stelle, das wirklich so machen kann, wie Nils das hier beschreibt.
00:21:33: Man muss ein bisschen aufpassen, was dabei ist, man muss dann im Vertriebsprozess genau nachfragen, was kann ich von euch erwarten, schreibe ich am Schluss die Texte trotzdem wieder selbst und so weiter.
00:21:42: Aber den guter Fördermittelberater kann da wirklich viel abnehmen, also ein bisschen Werbung in eigener Sache an der Stelle.
00:21:48: Aber wir machen das so.
00:21:49: Bei uns schreiten Kunde gerade in Programmen wie der Forschungszulage den Text nicht selbst, sondern wir führen Gespräche durch, Interviews durch, wir löchern ihn mit Fragen.
00:22:00: Auf der Basis schreibt man den ersten Entwurf und der ist teilweise ist der so förderfähig, dass unser Kunde sein Projekt nicht mehr erkennt.
00:22:08: Und dann, dann, dann ist aber die die Intention und das, was ich den Leuten dann immer erzähle, sondern ja, aber auf deine Aufgabe ist es jetzt zu sagen, wo an welche Stellen ist das nicht mehr dein Projekt?
00:22:18: Weil am Schluss müssen wir was abgeben, was du tatsächlich machst oder gemacht hast und nicht, was wir denken, was fördertfähig ist.
00:22:23: Und dann geht es in die Interationen.
00:22:25: Aber auch in den Interationen ist das an der Stelle ein, wir machen hier mal einen halbe Stunde Meeting und da einen halbe Stunde Meeting und nach jedem halbe Stunden Meeting bekommt dann eine neue Interation von uns näher dran ist, sodass wir uns ein Stück für Stück dort hin bewegen, sodass wir dann die Förderfähigkeit optimiert haben und aber trotzdem das Projekt, was tatsächlich umgesetzt wurde oder wurde oder wird, dann drin ist, dass da ist... dort viel abgenommen.
00:22:49: Auf der anderen Seite koordinieren wir natürlich durch den gesamten Prozess durch und sagen jetzt ist das dran und das dran und das dran und man muss sich nicht über hunderttausende Texte Gedanken machen, gesetzes Textes, sondern wir haben die auf dem Schirm und wir navigieren dadurch.
00:23:02: Und dann sind es einfach so.
00:23:03: Dinge, das kommt, wenn man es dann häufiger macht.
00:23:06: Konkretes Beispiel, weil wir uns die Forschungszulänge schon ein paar mal hatten, ist aber in anderen Förderprogrammen genauso.
00:23:11: Dort wird am Anfang beispielsweise abgefragt, was ist denn die Summe der Personalkosten, die sich zusammensetzt aus Steuerbrutto- und Arbeitgeberanteile zu Sozialversicherungen.
00:23:22: Und später wird es aufgeteilt abgefragt.
00:23:25: Wir fragen es dann am Anfang direkt aufgeteilt, ob wir es später so wieder brauchen, dann spare ich mir das zweimal rauszusuchen.
00:23:32: Und dann habe ich dort auch noch über solche Geschichten Effizienzgewinne.
00:23:35: oder auch wenn beispielsweise der Steuerberater nicht unglaublich erfahren ist in dem Thema Forschungszulage.
00:23:42: Wir hatten das immer wieder, dass wir jetzt auch gesagt haben, dass Finanzämter gesagt haben, wir sehen das Ganze nicht als Verlust vortragen und nicht als Auszahlung.
00:23:51: Sehen wir anders.
00:23:52: Der Steuerberater ist aber nicht so tief in dem Thema drin, weil der macht natürlich auch noch andere Sachen, außer Forschungszulage.
00:23:57: jetzt in dem Beispiel.
00:23:58: Dann sind wir auf den Steuerberater zugegangen und haben gesagt, guck, mach lieber Steuerberater.
00:24:02: Hier ist ein Schreiben vom Finanzministerium.
00:24:04: Da steht das und das drin.
00:24:06: Das könntest du doch als Basis nutzen, um das ans Finanzamt zu schreiben.
00:24:10: Und solche Dinge, die gehen immer wieder gut durch.
00:24:12: Und da kennen wir inzwischen das einfach sehr, sehr gut.
00:24:14: Und dann spart man sich da auch Steuerberaterkosten beispielsweise, weil der nicht erst fünf Stunden recherchieren muss.
00:24:21: Und man kann sich halt fokussieren auf das, was da ist.
00:24:24: Wir machen das um Brainpacking und dann haben wir die Infos, die wir brauchen, damit es am Schluss zu einem guten Erfolg kommt.
00:24:30: Aber das habe ich das gerade, also dich da richtig verstanden, dass du sagst, das Finanzamt hat da die Finanzenter, das geht ja nicht für alle, aber Einzelne legen das komplett falsch aus und würden das dann zum Nachdenken der Unternehmen Hand haben, weil das nicht besser wissen?
00:24:47: Also es ist inzwischen besser geworden.
00:24:49: Aber gerade so das Beispiel, das ich jetzt gebracht habe, das habe ich zuletzt gehört vor einem Jahr, da war es so, dass auch noch manche Mitarbeitende beim Finanzamt, die war das einfach eine neue Geschichte und Fördermittel auch in Forschungszulagen der Stille, wenn es sehr einfach ist, sind immer kompliziert und komplex, wenn es ins Detail geht.
00:25:07: Und das war einfach nicht das, womit die sich die ganze Zeit beschäftigt haben.
00:25:12: Den Verlust Vortrag kennen die aus anderen Sachen, haben sie gesagt, okay, wenn das da so ist, wird das hier auch schon so sein und haben dann aber vielleicht nicht jedes letzte Detail gelesen.
00:25:20: Das kann man den Mitarbeitenden dort nicht übel nehmen, aber durchaus ist es so, dass nicht alles, was das Finanzamt an der Stelle sagt, auch so
00:25:28: richtig ist.
00:25:29: Ja, richtig
00:25:30: ist.
00:25:30: Okay, weil der Unterschied ist ja, Verlust Vortrag führt nicht zu einer Auszahlung von Mitteln, die Forschungszulage allerdings schon.
00:25:40: Dann habe ich den Liquiditätszufluss.
00:25:43: Also es macht einen riesen Unterschied für das Unternehmen, das hier zur Disposition steht.
00:25:47: Krass.
00:25:49: Ich habe noch einen, jetzt haben wir noch darüber gesprochen, WD Klei, der Geschäftsführer der Firma Feldbinder, also dieser Silo-Transport aufbauten, wo du schon ein bisschen darüber erzählt hast.
00:26:00: Ich nehme mal wieder den Link darüber.
00:26:02: Oh, ich erinnere mich um was es geht.
00:26:06: Forschungs- und Entwicklungsschritte gehen, wir inwieweit muss eine Produktion auch unterstützen, dass wir diese Innovation tatsächlich umsetzen
00:26:14: kann.
00:26:15: Und insofern war sozusagen dieser Ansatz
00:26:18: von außen, der, glaube ich, hat sehr gut getan, weil er einfach das Projekt nochmal
00:26:25: anders strukturiert hat.
00:26:26: Das ist sicherlich für
00:26:28: denjenigen
00:26:29: oder für euch, die
00:26:29: uns da
00:26:30: unterstützt haben, gar
00:26:31: nicht so wahrnehmbar.
00:26:33: Das ist
00:26:33: eher was... was
00:26:34: abläuft,
00:26:36: wenn ihr wieder draußen seid und bei der Antragsstellung unterstützt.
00:26:40: Aber das war ein sehr, sehr neutraler Einfluss.
00:26:42: Ein Grund auf eine ähnliche Thematik bezogen.
00:26:45: Welche Effekte hat diese Zusammenarbeit mit einem externen Partner?
00:26:49: Und das tu ja jetzt schon sehr viel über die Ersparnis an Arbeitszeit, den Aufwand, den man reduzieren kann, dass man Dinge gut kombiniert, das Vorziehen von so aufgeteilten Datenerhebungen und ähnliches.
00:27:00: Und er sagt jetzt, ja, Also wir haben ein weiterentwickeltes Verständnis dieses Innovationsvorhabens aus dieser Zusammenarbeit mit euch gezogen.
00:27:10: Wir haben vielleicht nicht unbedingt erwartet, aber hatten großen positiven Effekt für uns gehabt.
00:27:16: Super spannende Aussage, finde ich.
00:27:18: Ja, absolut.
00:27:20: Ist auch tatsächlich was, was uns häufiger begegnet.
00:27:23: Also das ist etwas unglaublich schwer zu verkaufen und im Vertrieb sprechen wir auch über so was gar nicht.
00:27:29: Gerade die Leute, die bei uns die Antragstexte schreiben.
00:27:32: Ich bin natürlich unglaublich tief mit den Technikern von unseren Kunden im Austausch.
00:27:38: Und da kommt es immer wieder mal vor, dass endlich wie hier Mededas gesagt hat, da hat sich was bewegt, wir haben unser Projekt auf einmal umgedacht.
00:27:46: Und nicht weil wir das für die Fördermittel so mussten, sondern weil wir Impulse bekommen haben und sehen, dass es so vielleicht sogar noch besser werden kann.
00:27:53: Und das ist einfach, wir haben... Bei uns die Leute, die das machen, die haben Einblicke in ganz ganz viele verschiedene Domänen und Innovationen entsteht häufig dort, wo ich was aus einem Bereich in den anderen übertrage.
00:28:04: Und das sind smarte Leute, häufig mit einem technologischen Hintergrund, nicht alle, weil wir nicht nur Technologieprojekte betreuen, aber viele an einem technologischen Hintergrund.
00:28:14: Und dann diese Übertragungsfähigkeit, das macht ihnen auch Spaß.
00:28:17: Also das ist das, wofür die Leute auch.
00:28:19: Brennen bei mir, wenn ich würde ich jemanden in dem Bereich einstellen, dass er, ey, du kannst dir die Innovationen des Kunden auch mitgestalten.
00:28:27: Und das ist das, was dann im Nachgang aber die Leute anfangen zu schätzen und nicht direkt am Anfang, aber wenn sie merken, okay, das ist das cool, das versteht jemand das, was ich mache.
00:28:36: Vielleicht nicht ab Minute eins, aber vielleicht ab Minute zehn, wenn er schon die ersten drei Fragen gestellt hat.
00:28:43: Weil es sind super smart wie Leute, die super gut kombinieren können, Verbindungen herstellen können, wo dann auch sowas eben entsprechend passieren kann.
00:28:50: Ich finde, ich habe es auch deshalb reingenommen, weil ich, wenn ich heute sehr viel über Fördermädostrategie nachdenke, mich natürlich auch frage, was ist unsere Rolle dann dabei?
00:29:00: Ist es dieser Brückenbauer zwischen Technologie und Finanzierung, das eine sinnvolle Fördertaubliche Sprache zu bringen, geht es darüber hinaus in den Bereich Innovations- Beratung, zumindest in einem Ansatz, mit hinein.
00:29:15: Auf jeden Fall sind da Wechselwirkungen da und diese Querverbindungen erkennen zu können und dann auch Impulsere einzubringen, der die weitere Tätigkeit unserer Kunden positiv beeinflusst.
00:29:29: Halt dich für die Zukunft für sehr spannend, weil bei uns natürlich auch immer mehr Erfahrung sich aufbaut und damit solche Querverbindungen möglich werden.
00:29:39: spannender Blick auf eine mögliche Weiterentwicklung in der Zukunft.
00:29:43: Absolut, ja.
00:29:45: Was sind denn deine persönlichen, also im Bezug auf das Unternehmen, auf das Thema Fördermittel, deine Erwartungen für zwanzig, sechsundzwanzig?
00:29:55: Was sind so die drei wichtigsten Punkte, die dir da einfädeln, fallen, wenn ich dir sowas sage?
00:30:01: Die drei wichtigsten Punkte für Fördermittel in zwanzig, sechsundzwanzig.
00:30:06: Also das eine ist, ab dem Moment, Wo jemand mehr als zehn Mitarbeiter hat, sollte er sich zumindest einmal intensiv Gedanken über die Vorungszulage gemacht haben.
00:30:15: Das ist das Erste.
00:30:16: Um anderen ist vielleicht weniger Fördermittel bezogen als mehr.
00:30:21: was, was ich generell in der Wirtschaft betrachte und sage, okay, bin ich noch im richtigen Markt unterwegs und das vielleicht auch im Pivot-Sinn ergeben.
00:30:28: Gibt es andere Domänen, die mehr dem passen?
00:30:31: Kann ich das, was ich gerade tu, auch auf andere Dinge übertragen?
00:30:38: Mit dem ganzen was geopolitisch gerade passiert ist an vielen Stellen ein zweites Standbein.
00:30:44: Bei vielen auch ein Stückchen weg, vielleicht sogar von der Automobilindustrie, um dort Sicherheit zu bekommen.
00:30:50: Eine gute Geschichte, über das man nachdenken kann.
00:30:53: Daraus fallen häufig auch wieder neue Entwicklungen raus.
00:30:56: Also werde ich jetzt sagen, ich habe einen Roboter, ich sehe gerade Alpha-Elf in einem YouTube Video, das du noch offen hast bei einer anderen Geschichte.
00:31:08: Da geht es zum Roboter in Kliniken.
00:31:10: Wenn ich jetzt auf einmal anfange, diese Roboter vielleicht nicht nur in Kliniken einzusetzen, sondern... auch wieder.
00:31:16: wir hier beispielsweise dann auch noch den gastro umfelden habe ich ganz andere anforderungen.
00:31:20: muss andere entwicklungen machen liegt in der regel von dem einen zum anderem auch innovationsprojekt dazwischen was auch aber so ein pivot gut unterstützen kann wenn ich drüber nachdenke welche andere merkte passen für mich auch noch gut.
00:31:31: und das dritte es ist vor allem für die für die großen konzerne muss hin ergibt das sind einige schon dabei aber ich bin immer wieder überrascht dass es manche auch noch nicht sind.
00:31:42: Es gibt diese ganz großen Förderinitiativen gerade, diese IP-Kais oder IP-Stays mit für Important Projects und Common European Interests.
00:31:50: Die nehmen jetzt langsam Fahrt auf, das sind wir ungefähr zu der dritten Runde, je nachdem wie man das zählt.
00:31:55: Dort gibt es richtig, richtig viel Geld, dort sprechen wir über drei bis vierstellige Millionenbeträge.
00:32:00: Die brauchen eine gewisse Zeit, bis man die auch bekommen kann, geht im Konsortium, whatever, ist super kompliziert.
00:32:07: Aber das sind Dimensionen, wo es dann anfängt auch... Spaß zu machen, wo es auch sinnvoll ist, da auch selbst noch mal ein, zwei Leute drauf zu werfen, vielleicht mit noch mal Support von außen.
00:32:16: Aber das könnte ein spannendes Strategieprojekt sein für ganz große Konzerte.
00:32:20: Gerade wenn man einen Schwerpunkt nehmen, wie Mikro-Elektronik oder Wasserstoff oder anderen Leuchttürmen unterwegs ist, zu denen man betrifft.
00:32:28: Bei
00:32:28: ihr gibt es jetzt auch ein großes...
00:32:31: Ja, absolut.
00:32:32: Mensch Tobi, danke.
00:32:34: Das sind spannende Punkte.
00:32:36: Ich würde... Von meiner Seite ergänzen, ich würde mir Verschlankung im bürokratischen Wünschen anmaschen stellen.
00:32:45: Also, dass noch mehr Unternehmen den Mut fassen,
00:32:50: auf
00:32:50: Basis einer Entwicklung dann auf Fördermittel anzugehen, nicht wegen der Fördermittel, sondern wegen der Innovation, die sie dann... ermöglichen und uns mehr Sicherheit, bessere Entwicklung, Chancen für die Zukunft.
00:33:04: Sie sind nicht immer nur der Wettbewerb drum, mithalten zu können, sondern auch eigene Akzente setzen zu können.
00:33:09: Und da ist Innovation auf jeden Fall eine wichtige Basis, um dahin zu kommen.
00:33:16: Absolut.
00:33:18: Interessiert oder wir punkte getroffen, wenn du sagst Mensch jetzt, das schaue ich mir jetzt mal konkret an, nutzt den Link in der Folgenbeschreibung für einen Förder-Check, fülle uns ein paar Daten aus und wir melden uns mit dem konkreten auf dich angeschnittenen Vorschlag bei dir, wie es mit dem Thema Fördermittel für dich weitergehen kann.
00:33:38: Auf jeden Fall mehr Chancen als Risiken, die da drin stecken.
00:33:41: Und Tobi, vielen Dank, dass du dir heute die Zeit genommen hast.
00:33:44: War eine spannende Folge, ich fand es vor allem... Interessant, wie sich die Podcast-Folgen auch verändert haben, wie viele Menschen wir dadurch auch im Gespräch hatten.
00:33:53: Und ich freue mich auf diesen Weg, nächstes Jahr fortsetzen zu können.
00:33:56: Ja, vielen Dank für die Einladung.
00:33:57: Es hat wieder mal Spaß gemacht.
00:33:58: Ich denke, jedes Mal werden wir so eine Folge aufheben.
00:34:00: Ey, das müssen wir auch nochmal öfter machen.
00:34:03: Mach mir auch die nächste Weihgräße sein.
00:34:05: Also.
00:34:06: Sehr, sehr cool.
00:34:07: Es freut mich.
00:34:08: Guten Rutsch ins Neu-Jahr.
00:34:10: So, guten Start.
Neuer Kommentar