#49: Wie Holobay die Filmwelt verändert: Virtual Production, digitale Zwillinge & Förderung

Shownotes

In dieser Episode spreche ich mit Dan Weigl & Fabian “Fabs” Schmid, den Gründern von Holobay – einem der innovativsten Unternehmen im Bereich Virtual Production und digitale Zwillinge.

Wir tauchen tief ein in die Welt der Echtzeit-Filmproduktion, LED-Stage-Drehs, Gaming-Engines, Simulationen, KI-Training und die gewaltigen Effizienzgewinne, die viele bisher gar nicht kennen.

🎥 Was du in dieser Folge lernst:
Wie Virtual Production Hollywood-Technologien wie bei The Mandalorian auch in Deutschland möglich macht
Wie Holobay komplette Supermärkte als digitale Zwillinge baut
Wie Unternehmen damit Zeit, Logistik, Ressourcen und bis zu 30 % Kosten sparen- Warum die Pandemie den Innovationsschub ausgelöst hat
Welche Rolle Forschungszulage und staatliche Förderungen bei solchen Projekten spielen
Warum viele Firmen Förderungen übersehen – und wie du diese Chance nutzen kannst

🔥 Key Insights:
– Digitale Zwillinge sind nicht nur für Filmproduktionen relevant, sondern auch für Logistik, KI-Simulationen, Robotik, Warenwirtschaft & Training.
– Virtual Production ist nicht nur kreativer – sondern auch nachhaltiger und planbarer.
– Fördermittel wie die Forschungszulage können Innovationsprojekte massiv beschleunigen.
– Der größte Hebel besteht oft darin, externe Partner zu nutzen, die „Behördendeutsch“ in echte Chancen übersetzen.

💬 “No risk, no finance.” – Warum Mut & Neugier die Voraussetzung für Innovation sind.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Innovation Booster Podcasts.

00:00:03: Ich habe selten ein spannenderes Gespräch geführt als mit Dan und Fabs von Holobay.

00:00:09: Die beiden haben ein so profundes Verständnis von Innovation und bringen wirklich Fortschritte auf Film-Sets.

00:00:17: Und allein weil diese Welt des Films so faszinierend ist, bin ich richtig aufgegangen in diesem Gespräch.

00:00:22: Es waren so viele spannende Fragen und Themen, wir hätten noch stundenlang weiter sprechen können.

00:00:26: Aber hört euch das selbst an.

00:00:28: die die beiden nicht nur eine geile Innovation der Digitalisierung und Virtualisierung in den Bereich Werbefinnendreh gebracht haben, sondern wie sie sich das auch mit Fördermitteln teilweise finanzieren konnten und wie das natürlich für euch auch

00:00:41: möglich ist.

00:00:42: Also wenn ihr diesen Weg gehen wollt, dann macht gerne direkt auch den Fördercheck, den ihr in der Folgenbeschreibung verlinkt seht.

00:00:48: Wir kommen mit einem konkreten Vorschlag auf euch zu, wie solche Fördermittel auch für euch nutzbar sein können.

00:00:54: Jetzt aber viel Spaß mit der Folge und gute Unterhaltung.

00:00:56: Herzlich willkommen zum Innovation Booster Podcast von Consider Funding.

00:01:00: In diesem Podcast dreht sich alles um Förderprogramme für Innovationen in

00:01:04: Unternehmen.

00:01:05: Dann herzlich willkommen, Dan und Farbs.

00:01:07: Ich freue mich auf unser Gespräch, bin sehr gespannt und würde euch als erste Frage an den Vereinbarteren, du beantwortest diese Frage in dreißig Sekunden für Line.

00:01:17: Was macht Hologoi eigentlich?

00:01:20: Okay, ich gebe mir Mühe, das in dreißig Sekunden zu schaffen.

00:01:22: Also Hollow Bay ist eine Virtual Production Company.

00:01:27: Virtual Production ist im Prinzip ein Sammelbegriff, wo man Dreharbeiten mit digitalen Tools kombiniert.

00:01:35: Also zum Beispiel den Hintergrund mit digitalen Tools einsetzt.

00:01:39: Viele kennen.

00:01:40: Green Screen, das kann auch ein Teil von Virtual Education sein.

00:01:44: In unserem Fall ist es in-camera Virtual Effects, das heißt, dass die Kombination aus einem echten Vorder- und Mittelgrund mit einer LED Wand im Hintergrund, die abgefilmt wird, wurde zum Beispiel ganz viel für Star Wars eingesetzt für die ganzen Serien, die in den letzten Jahren rausgekommen sind.

00:02:00: Und das Ganze beschleunigt einfach den Prozess, digitale Inhalte zu kombinieren mit Filmdrehs.

00:02:11: Vielen Dank.

00:02:12: Ich glaube jetzt hat jeder ein Bild vor allem auch mit dieser LED Wand, die mit gefilmt wird.

00:02:16: Also das ist nicht was rein Digitales, sondern da passiert auch was dann am Set sozusagen.

00:02:22: Genau, also der Schritt davor war klassisch einfach mit Green Screen zu drehen.

00:02:26: Da wurden Schauspieler oder auch ganze Filmsets vor einem grünen Hintergrund gestellt und dieser grüne Hintergrund wurde dann später in der Postproduktion ausgetauscht.

00:02:35: Er wurde rausgekeit, wie man sagt.

00:02:37: Und dann wurden die Plates, also die Filminhalte eingesetzt.

00:02:43: Virtual Production bringt das Ganze in die Echtzeit.

00:02:46: Also sei es... selbst mit Green Screen, dass man sieht, was man abfilmt in dem Moment und ein besseres Bild vor Augen hat oder wie wir es halt viel machen, von der LED zu drehen und dann gleich den Hintergrund mit abzufilmen.

00:02:59: Der wird reingesetzt und der ist in drei D, der ist in Kombination mit einer Gaming Engine Echtzeit getrackt und so hat man gleich das finale Ergebnis am Set und muss nicht einen langen Postproduktionsprozess durchlaufen.

00:03:14: Ja, also Besteinigung, krass.

00:03:17: Und es hat halt viele Vorteile, weil man kann echte Reflexionen, echtes Licht einsetzen.

00:03:22: Man muss nur an Mandalorian denken, an die Serie.

00:03:25: Wer sie gesehen hat, weiß, der Typ hat einen komplett verkromten Anzug, wenn man das vor grünt.

00:03:30: gedreht hätte, dann werde ich dieses komplette Grün in diesen Chromanzug gespilt und das muss man auch alles in der Post dann wieder rausholen.

00:03:39: Und mit LED hat man das nicht.

00:03:41: Da hat man die echten Reflexionen und hat diesen ganzen Stress dann spektrlich.

00:03:45: Mega.

00:03:46: Ja, ich ist jetzt immer widerspannt, was es nicht alles zu beachten gibt.

00:03:50: Für den Lein, der nicht in dem Berg arbeitet, also für mich in dem Fall großes Faszinosum.

00:03:56: Beschleunigung der Mediengestaltung, Medieninhaltegestaltung als Überschrift, als Thema.

00:04:02: Aber jetzt entschleunigen wir bei uns erstmal ein bisschen und nehmen uns auch die Zeit,

00:04:06: euch

00:04:07: kennenzulernen.

00:04:08: Vielleicht diesmal in, also sagen, anderer Besetzung.

00:04:11: oder erst begonnen mit dir Farbs.

00:04:13: Magst du dir ein paar Minuten Zeit nehmen, dich kurz vorzustellen, dein Background, was deine Aufgaben auch bei HoloBase sind, dein Schwerpunkt.

00:04:21: Ja, also erstmal klassisch mit meinem Namen.

00:04:24: Mein Name ist Fabian Schmied.

00:04:25: Ich bin Co-Founder von Holobay.

00:04:29: Eine virtuelle Produktion, wie Daniels eben referiert hat.

00:04:32: Wir sind seit Jahrzehnte, einundzwanzig aktiv, seit Jahrzehnte, dreiundzwanzig korrigierend.

00:04:37: Wir sind für eine richtige Firma.

00:04:41: Wo komme ich her?

00:04:42: Ich habe angefangen mit kreativen Gedanken, bin dann in die Fotografie gegangen.

00:04:49: habe mich dort mit Bild, Bildkomposition, Bildaufbau und aber auch der ganze technischen Seite, also der Farblehre wie funktionierten Filme.

00:04:57: Also ich bin da sehr technisch interessiert gewesen schon immer.

00:05:01: Und das ganze hat sich dann von diesem Standbild rüber bewegt zum Bewegbild.

00:05:07: Dann habe ich als Klassischer, wie man das so gerne sagt, als Kabelträger am Filmset begonnen und habe dann mir ausgeguckt, also was sind da überhaupt so diese ganzen Menschen, was machen die da alles?

00:05:22: und so habe ich mich dann vom Kabel tragen auch in diese technische Ecke rüber bewegt.

00:05:28: Ich habe das eine knappe Dekade als sogenannte DIT, also Digital Imaging Technician und auch als Video Operator dieses Begleiten von Live-Bild und technischen Umsetzung am Filmset gemacht.

00:05:45: Und hab da einfach von der Natur her mit meinen technischen Interessen sehr viel über Kamera, Kamerasensoren, Kamera Physik gemacht und gelernt.

00:05:56: Hab in diesem Berufsweg auch meinen jetzigen Geschäftspartner, Dan, kennengelernt.

00:06:03: Wir haben uns schon ja eigentlich früh ausgetauscht.

00:06:07: Ich weiß noch, du kannst irgendwann mal zu mir und sagst, ja, das ist alles voll cool.

00:06:11: Lass mal Business machen, kann ich irgendwas investieren, wo ich dann auch sagte, Diese Geschichte ist eine BtoB Sache und das ist ausgefahren.

00:06:19: Da kann man nicht skalieren.

00:06:21: Ja, und ein halbes Jahr später kam das Thema virtuelle Produktion auf und dann haben wir gesagt, da müssen wir irgendwas machen.

00:06:30: Und so ist es dann dazu gekommen, dass wir dann einfach alle unsere Qualitäten zusammengeführt haben und zwanzig, einen zwanzig.

00:06:39: ist uns über den weggelaufen, dass wir am ersten deutschen, szenischen, virtuell produzierten Film mit teilgenommen haben.

00:06:48: Das war eigentlich auch so ein bisschen wie die Jungfrau zum Kind, muss man sagen.

00:06:54: Es gab so eine Kooperation mit einem Studio und die hatten LED und da hat man irgendwie agiert und auf einmal gab es da einen einen jungen Filmemacher, der das machen wollte und... Den kannten wir auch und den haben wir uns genommen und haben gesagt, ohne Real Time an der Wand wird es nix.

00:07:14: Und so haben wir dieses Projekt umgesetzt und seitdem gibt es Hollow Bay.

00:07:18: Und für mich ist es, ich bin der sogenannte Virtual Production Supervisor.

00:07:25: Das heißt ich bin das Bindeglied.

00:07:28: Ich glaube bei uns geht es sehr viel darum, weil es ja auch eine neue Technik ist, dass man übersetzen kann.

00:07:34: Und wenn ich jetzt die Terminologie eines Event-Technikers, der seine LED-Wand aufstellt, die Terminologie eines Programmierers, der seine Game Engine hat und die Terminologie vom Filmset her nehme, da gibt es Begriffe, die vergleich lauten, aber andere Bedeutung haben.

00:07:56: Und das alles zusammenzubringen, das letztendlich für die Filmproduktion das Gefühl entsteht ein reibungslose Ablauf.

00:08:04: also das ist manchmal ist es ein easy walk in the park und manchmal hast du das Gefühl du hältst in so einem Comic diese Scheunen Tür zu.

00:08:14: Damit diese ganzen Horden von wilden Menschen nicht dein dein Wohnzimmer randalieren.

00:08:21: und am Ende.

00:08:23: Im besten Fall hat es geklappt und alle sind glücklich und wir haben tolles Ergebnis und das Schöne daran.

00:08:30: Es ist ein ewig während der Lernprozess.

00:08:33: Also das ist auch das, was mich schon immer interessiert hat.

00:08:35: Auch damals als die IT, als diese Umstellung von analog zu digital kam, war ich auch ein sogenannte Early Adapter und konnte da einfach Workflows für mich bestimmen.

00:08:48: Einige Workflows haben Kollegen auch übernommen, weil sie hingemacht haben.

00:08:52: Ich habe auch Workflows von Kollegen übernommen.

00:08:54: Es gab eine ständige Neuerung.

00:08:57: Es hat mein Spieltrieb.

00:08:59: immer mit den tollsten Spielzeugen zu spielen, auf jeden Fall abgeholt und jetzt sind wir hier und haben eine Firma und machen das.

00:09:07: Sehr schöner Werdegang, also das spricht von sehr profunder, von profunden, tiefen Verständnis des Feldes, in dem er euch ja auch bewegt.

00:09:14: Also

00:09:14: das

00:09:15: war ein solides Fundament und das klang für mich so ein bisschen so, damit würde ich zu dir weitergehen.

00:09:21: dann.

00:09:21: ... der unternehmerische Antrieb, so wie es ... ... habe ich es gerade dargestellt hat.

00:09:26: Dass du ihn

00:09:26: eher gedreht

00:09:27: sagst, ... ... jetzt lass uns mal was machen.

00:09:29: War das so?

00:09:29: Und was ist dein Hintergrund?

00:09:33: Ja, ja, kann man vielleicht so sagen, ... ... also mein Hintergrund ist, ich bin ... ... über ein Praktikum beim Film gelandet ... ... und war nicht auf der technischen Seite, ... ... sondern auf der Inszenierungsseite.

00:09:44: Also ich habe als ... ... zweiter Regieassistent angefangen, dann war ich irgendwann ... Erster Regieassistent hat dann auch so was wie Großstadt Revier diese tollen Serien mitgemacht.

00:09:55: Und ja, hab darüber irgendwie meine Liebe zum Produzieren gefunden.

00:10:02: Und bin dann vor knapp fünfzehn Jahren irgendwann in der Werbung gelandet.

00:10:07: Und hab angefangen, Werbung zu produzieren.

00:10:09: Und in dem Atemzug hab ich auch meine eigene Produktionsfirma gegründet.

00:10:14: Hab auch ein bisschen Regie gemacht, Werbe-Regie.

00:10:16: Aber bin hauptsächlich beim Produzieren geblieben und habe dann eben, ich denke, das war kurz vor der Pandemie, kam dieses Thema Virtual Protection eben auf und als Star Wars Fan, das verbinden wir nämlich auch, verbinden wir hier auch, fab soll dich, hat mich diese Produktionstechnik einfach sehr interessiert, weil das für mich total Sinn gemacht hat, weil die einfach so viele Probleme lösen kann, die man als Producer eben hat.

00:10:43: Also sei es... Wetter oder dass man viele Motivumzüge machen muss, weil man verschiedene Hintergründe hat.

00:10:50: Auf einmal hat man eine LED Wand da und kann auf den Knopfdruck die verschiedensten Hintergründe einblenden, ohne dass man mit einem zweihundert Mann Team durch die Weltsgeschichte ziehen muss oder ein riesengroßes Set bauen muss.

00:11:02: Das dauert alles.

00:11:03: Das kostet alles Geld, das kostet alles Zeit und es ist teilweise einfach Chaos und nicht kontrollierbar.

00:11:10: Und dieses Produktionstool hat eben ganz viel Kontrolle und Planbarkeit reingebracht.

00:11:16: Und ist dann auch letztendlich der Schlüssel für Firmen wie Disney und auch Marvel, was ja zu Disney gehört, der Schlüssel gewesen, dass die in so kurzer Zeit so viele Produktionen rausbringen konnten.

00:11:28: Also wenn man sich überlegt so in den Jahren, zwanzig, zwanzig bis jetzt, fünfundzwanzig, wie viele verschiedene Star Wars Serien, wie viele Marvel-Filme in der Zeit rauskamen.

00:11:39: Das ging nur, weil es diese Produktionstechnik gab.

00:11:43: Weil es anders nicht handelbar gewesen wäre.

00:11:45: Wenn das alles vor Grün gedreht worden wäre oder vor aufwendigen Sets, würden die jetzt immer noch produzieren.

00:11:52: Das fand ich wahnsinnig spannend.

00:11:53: Und dann kam, wie Fabs das schon gesagt hat, alles irgendwie zusammen.

00:11:58: Ein befreundeter Regisseur wollte diese Technik benutzen.

00:12:02: Ein befreundeter Studio hatte eine LED Wand dastehen, weil gerade die Wandemie ausgebrochen war und keiner reisen konnte.

00:12:08: Das heißt, das war natürlich ein wahnsinniger Booster für diese Technik.

00:12:12: Man konnte auf einmal nicht mehr, wie die Werbeindustrie das sonst immer macht, nach Kapstadt fliegen und da seine Sommerkampagnen drehen.

00:12:19: sondern musste irgendwie andere Lösungen finden.

00:12:21: und auf einmal hat man gesagt, okay, mit der LED Wand, dann mache ich halt den Strand da drauf, schützt Sand auf im Studio.

00:12:27: und dann haben wir Kapstadt und das, da habe ich irgendwie ein Nied gesehen, der war auch da.

00:12:31: und ja, den haben wir dann bedient.

00:12:35: Kann man dann sozusagen behaupten oder die Käse Corona, ich mein Corona hat viele von uns ins Homeoffice gebracht, hat in vielen Firmen die Detailisierung auf ein komplett neues Level gehoben, das auch im Thema Filmwerbeproduktion Die Adoption dieser neuen Technik, die es vorher offenbar schon gab, war es nicht viel schneller erfolgt ist durch die Pandemie?

00:12:57: Also Pandemie als Innovation.

00:12:59: Hundert

00:13:01: Prozent.

00:13:03: Da würde ich gerne sagen, es ist manchmal, wie bei kleinen Kindern, wir gehen einen Schritt nach vorne und dann gehen wir aber auch zwei Schritte zurück.

00:13:10: Also ja, Corona hat bei vielen Ich weiß noch, unser ersten Consulting Gespräch, also wie Dan sagte, du machst halt den Strand und dann hebst du den Sand ins Studio.

00:13:20: Das haben sich die Leute alles immer so einfach vorgestellt.

00:13:23: Also gerade auch dieses klassischen Satz haben wir alle schon gehört, mache ich mal schnell im Photoshop.

00:13:29: Oder das machst du ja am Computer, das ist ja kein Thema.

00:13:33: Das ist natürlich virtuell, das ist irgendwie nicht greifbar, aber es steckt trotzdem wahnsinnig viel Arbeit dahinter und auch ein hoher Aufwand.

00:13:39: Und ich glaube, dass diese... diese Sperre durch Corona, das Fenster dahin aufgemacht hat, dass Menschen sich damit beschäftigt haben.

00:13:50: Aber das ist auch Teil, was wir heute noch machen.

00:13:54: Ganz viele Menschen haben dann einfach irgendwas gemacht und haben dann aber das Ergebnis oder diese Produktionsweise oder die Limitierung falsch betrachtet und sagen dann ganz schnell, nee, das ist ja nichts oder das ist mir viel zu teuer.

00:14:11: Das ist etwas, wo, wo, wo wir ganz schnell rausgekriegt haben, dass auch ein Teil unserer Arbeit ganz, ganz wichtig ist in der Beratung.

00:14:21: Was willst du überhaupt drehen?

00:14:23: Macht es Sinn?

00:14:25: Ja oder nein?

00:14:27: Und also dieses, es gab so einen, so einen leichten Run, dass man das jetzt darauf mit biegen und brechen machen wollte, aber wir wissen ja alles, wenn man mit biegen und brechen etwas macht, wird es meistens nicht gut.

00:14:38: Und jetzt sind wir sozusagen... Von diesen zwei Schritten zurück, wieder diesen einen Schritt nach vorne gegangen und das war auch.

00:14:46: zu dieser Zeit haben einige Spezialisten und einige Stimmen gesagt, naja eigentlich ist das jetzt zwei, drei Jahre zu früh.

00:14:53: Und die Technik war nur halbwegs darauf vorbereitet und jetzt ist es eigentlich am Kommen.

00:15:01: Jetzt hat man diesen Nied gesehen und jetzt hat die Industrie auch dahin entwickelt.

00:15:07: Das heißt jetzt kommen wir auch in den Bereich, dass es effizienter werden kann.

00:15:10: Okay, cool.

00:15:11: Spannend.

00:15:12: Es wäre eine schöne Herleitung auch.

00:15:14: Es gibt ja für Innovationsentstehung und Adoption auch so Modelle wie Gardner-Halbcycle, wenn euch das was sagt.

00:15:22: Also so dieses überzogene Erwartungen nach oben.

00:15:26: Das sind die zwei Schritte nach vor und dann geht es aber runter ins Tal der Training und der Enttäusch und sagt, oh, ist ja doch nicht.

00:15:32: Bis man das Plateau der Produktivität erreicht, ist es gerade so genau, dass dieses Modell in Grunde auch beschrieben.

00:15:38: oder das Modell passt gut zu seinem Beschreibung.

00:15:41: Was ist denn die Innovation, die ihr in diesem Feld spezifisch entwickelt habt?

00:15:46: Welches Problem

00:15:47: adressiert

00:15:48: ihr da in diesem Umfeld?

00:15:49: Und wie habt ihr das innovatorisch sozusagen umgesetzt?

00:15:55: Vielleicht springe ich da kurz rein, Papst, dann kannst du es ja auf der technischen Ebene dann noch ein bisschen weiter ausführen.

00:16:04: Also, wir hatten ja schon mal das Thema Producer und wie kann man Probleme lösen.

00:16:11: Tatsächlich hatten wir einen großen Supermarktkunden und da besteht schon immer eigentlich das Problem in Supermärkten zu drehen, ist sehr schwierig.

00:16:26: Das heißt, man kann eigentlich nur Sonntags drehen, weil die Supermärkte ja sonst sechs Tage die Woche auf haben.

00:16:33: Man hat Personal, was man auf einmal braucht, was am Sonntag arbeiten muss.

00:16:37: Da hat ein Betriebsrat.

00:16:38: was dagegen bei den Supermärkten.

00:16:40: Man hat nur limitierte Zeit, man hat nur den einen Tag, weil die müssen ja am Montag morgen wieder aufmachen.

00:16:45: Man hat Warn-Einsatz, den man stellen muss.

00:16:49: Das heißt, wenn man irgendwelche Bereiche im Supermarkt filmt mit Obst und Gemüse oder auf Fleischticken oder so, dann geht das ja einmal alles raus und dann kannst du es nicht mehr einlagern.

00:16:59: Das muss weggeschmissen werden.

00:17:01: Und wir reden da von hohen Beträgen, die teilweise dann einfach nicht mehr einsatzfähig sind.

00:17:07: Das heißt, dass es ein maximaler Pain eigentlich für den Kunden einen Supermarkt zu finden, der Mitmacht A und diese ganzen Kosten und Aufwände, die damit verbunden sind.

00:17:19: Und dieses Problem haben wir eben erkannt durch unsere langjährige Erfahrung mit solchen Kunden und haben den einfach mal den Vorschlag gemacht, hey, wenn ihr euch darauf einlassen könnt, auch ein paar Libitationen hinzunehmen, könnte man so einen Supermarkt auch in Virtual Production umsetzen, also mit dem Dreh vor einer LED Wand.

00:17:40: Daraufhin haben wir dem Kunden von uns das einmal gepitscht, zu sagen, so, hey, wir würden euch gerne vorschlagen, dass wir für euch einen digitalen Zwilling eines Supermarkts erstellen, der für euch immer einsatzbereit ist, immer von der LED Wand.

00:17:56: Wo der LED Wand ist, können wir das einsetzen.

00:17:58: oder wo ein Greenscreen ist, können wir das einsetzen.

00:18:01: Und ihr habt auch noch ein weiteres Thema, was ihr damit lösen könnt.

00:18:05: Ihr seid komplett flexibel.

00:18:07: Wenn euch irgendwas im Hintergrund nicht gefällt, dann können wir das live verschieben, die Farben verändern, andere Produkte einsetzen.

00:18:14: Dann haben viele Supermarktketten ja auch verschiedene Märkte.

00:18:17: Das heißt, die sind ja nicht nur in Deutschland tätig, die sind auch im Ausland tätig.

00:18:21: Da hat man dann andere Schriftzüge an der Wand, solche Sachen.

00:18:25: Das ist alles bei uns mit einer Gaming-Engine so schnell austauschbar, also das dauert Sekunden.

00:18:31: Darf ich da kurz eine verständnisfreue Frage?

00:18:33: Klar.

00:18:33: Muss ich es dann mit dem anderen Hintergrund aber neu filmen, die Szene?

00:18:37: Oder... Tauscht ich sozusagen nur den Hintergrund digital aus?

00:18:42: Das kommt darauf an, welche Technik wir verwenden sozusagen.

00:18:46: Also wenn wir zum Beispiel wissen, wir drehen es nur für den deutschen Markt, da lassen wir natürlich den deutschen Hintergrund drin.

00:18:52: Aber auch dann haben wir einen Datensatz, der es in der Postproduktion ermöglicht, das sehr schnell auszutauschen.

00:18:58: Wenn man sagt, okay, wir wollen das aber jetzt für den polnischen Markt, das sind die falschen Schriftzüge, dann ist das, wäre das früher eine aufwendige Rettusche gewesen.

00:19:06: und jetzt ist es eine... ... einfache, kritische Sagen.

00:19:08: Okay,

00:19:09: verstehe ich

00:19:10: ja.

00:19:10: Hat ... ... dieser ganze Prozess bringt halt das, was man ... ... früher in der Postproduktion gemacht hat, ... ... ein bisschen nach vorne.

00:19:17: Ja, also man muss mehr planen ... ... im Vorhinein.

00:19:21: Aber wenn man sich darauf einlässt, ... ... dann hat man hinten ein sowohl Zeit ... ... als auch Geldspareffekt.

00:19:27: Und den können wir auch beziffern, ... ... wir haben ein Case mit diesen Kunden eben gemacht ... ... und können wirklich sagen, also das ... ... spaut bis zu dreißig Prozent ein.

00:19:36: Das ist ... ... auf lange Sicht ein Gamechanger für so einen Kunden.

00:19:41: Krass.

00:19:42: Okay.

00:19:42: Und

00:19:43: darüber eben über die ... ... die Nieds dieses Kunden ... ... haben wir unsere Techniken ... ... immer weiter verfeinert ... ... und sind dann auch zu dem Punkt gekommen, der jetzt für die ... ... Forschungszulage vielleicht relevant war ... ... zu merken, okay das was wir hier machen ... ... hat ganz viel Innovationscharakter.

00:20:05: Ja.

00:20:05: Weil es gibt auch keinen zweiten, also wir kennen zumindest keinen zweiten Anbieter, der das in der Welt so in dem Ausmaß anbietet.

00:20:13: So kleinere Bereiche vom Supermarkt, ja.

00:20:15: Digitale Zwillinge auch.

00:20:17: Aber die Kombination und das für diesen Einsatzzweck haben wir so noch nicht gesehen.

00:20:23: Cool.

00:20:24: Mega.

00:20:24: Jetzt bin ich aber schon gespannt.

00:20:27: Die schiere Größe der Geschichte.

00:20:29: Also wenn du dir das einfach vorstellst, stelle dich mal jetzt visuell in deinem Kopf in einen Supermarkt.

00:20:35: und gehe mal in irgendeinen Trockenregal und fange einfach nur an die Dosen zu zählen, die da drin stehen.

00:20:42: So, also um mal so ein paar Zahlen zu schmeißen, wir haben einen Supermarktlevel oder eine drei D digitalen Zwilling.

00:20:51: Der besteht aus knapp fünfundzwanzig tausend bis dreißigtausend Akteuren.

00:20:57: Wenn ich habe, wenn ich einen Akteur habe, ist es zum Beispiel die Kokosmilch in der Dose.

00:21:02: Das ist ein Akteur.

00:21:05: Aber diese Kokosmilch steht ungefähr tausend zweihundertmal im Regal.

00:21:09: Das heißt, wir reden, wenn wir einen gesamten Supermarkt ausstatten über mehrere hunderttausend Assets oder Aktoren, die sozusagen in realtime vorgehalten werden.

00:21:23: Wenn ich jetzt so dieses Eimer Schaufelprinzip irgendwie mal bringe, ich kriege auf meine Schaufel eine gewisse Menge Sand dran und ich brauche aber eigentlich den Eimer.

00:21:34: Und jetzt haben wir uns überlegt, wie können wir mit dieser Schaufel unser Schüttgut so effizient verpacken, dass wir den einmal dann doch nicht brauchen.

00:21:46: Das ist die eigentliche Innovation.

00:21:49: Auch wieder verständnisfrei.

00:21:51: Also brennen wir über einen ganzen Supermarkt.

00:21:53: So ein ganzer, welcher Markt auch immer es ist.

00:21:57: Das sind ja... Wie du sagst, tausende Produkte,

00:21:59: also viele,

00:22:00: viele Regalgänge, die da quasi dann, aber ihr könnt das quasi als digitalen Zwilling konfigurieren, wie der dann aussieht?

00:22:11: Genau, also wir haben auch eine Vorbereitung, also natürlich, wir haben einmal dieses gesamte, diesen gesamten Zwilling haben wir da.

00:22:20: Es sind aber jetzt nicht alle Regale ständig befüllt.

00:22:24: Das ist jetzt ein Schritt, wo wir, wo wir auch vielleicht noch mal später hinzukommen können, was wir dann in Zukunft dann Innovationen sehen.

00:22:31: Jetzt ist es eben unsere Innovation war praktisch möglichst effizient für die filmische Anwendung diese vielen Assets.

00:22:40: Und dann haben wir jetzt natürlich eine, du hast ja beim Film eine Schussrichtung.

00:22:43: Also alles, was die Kamera nicht sieht, das musst du auch nicht vorhalten.

00:22:47: Nur da geht es auch wieder in diese Freiheit und in die Planbarkeit.

00:22:51: Also du musst vorher bestimmen.

00:22:53: welche Richtung möchte ich überhaupt schauen, möchte ich die Obst und Gemüse abteilen oder möchte ich die Bäckerei oder soll das Ganze in einem Trockenregal stattfinden, weil ich da halt eben jetzt die Kokosmilchdose rausnehme.

00:23:05: Dann hast du nicht immer den gesamten Supermarkt pro Einstellung im Bild.

00:23:08: Also wir können das schon dann einmal segmentieren und sagen, also wir haben jetzt dieses Level, da ist das und der Rest des Supermarktes ist leer.

00:23:16: Das ist aber jetzt die Umsetzung am Set.

00:23:19: Wenn wir schon reingehen mit Kreation, mit Agentur, mit Kunde, Pregie, Kamera, die wollen sich da drin natürlich bewegen.

00:23:28: Wir haben ein sehr wichtiger Teil von Filme machen ist die sogenannte Tech Racking.

00:23:34: Also die Vorabbegehung, die Beschauung der technischen Möglichkeiten, als aber auch zu sagen, wenn ich jetzt in einem echten Supermarkt drehe, dann muss ich ja vorher bestimmen, wo ich mein Licht aufbaue.

00:23:49: Also auch diese gesamten Prozesse, die haben wir, praktisch bei uns auch in irgendeiner Form.

00:23:55: Und da kann ich jetzt nicht einfach sagen, ja, stell dir vor, dass da dreißig Regale stehen.

00:23:59: Nein, da stehen dann dreißig Regale.

00:24:01: Du guckst halt nur auf den virtuellen Swilling.

00:24:05: Und auch das in dieser, in dieser Previs oder dieser Tech Racky, muss es ja auch flüssig laufen.

00:24:14: Weil wir können da nicht immer nur sagen, wir machen jetzt mal dieses Standbildangebot.

00:24:18: Ah ja, nee, wollen wir nicht.

00:24:19: Nee.

00:24:20: Das muss lössig laufen.

00:24:21: Was es halt schwierig macht und was so technisch ist daran ist, auch für Außenstehende zu verstehen, was ist der Unterschied zwischen klassischer Postproduktion und Rendering und dem, was wir da machen, was eine Echtzeit-Grendering-Geschichte ist.

00:24:35: Das heißt, also wenn ich früher einfach ein Greenscreen ersetzt habe, dann saßen da Techniker oder Artists und haben einen Hintergrund gebaut.

00:24:45: haben irgendwann gesagt, okay, da sind wir jetzt zufrieden, das Licht ist schön, der Schatten gefällt uns.

00:24:49: Und dann haben sie einen Knopf gedrückt und dann haben sie einen Tag später drauf geguckt, weil die Rechenleistung so lange gebraucht hat und haben sich das Ergebnis angeguckt.

00:24:57: Und wenn was nicht gefallen hat, hat man es verändert, wieder einen Knopf gedrückt, wieder einen Tag später.

00:25:03: Also ich glaube... Irgendwas habe ich mal gelesen, wenn Avatar irgendwie auf einem Rechner gerendert hätte, dann würde das jetzt immer noch rendern.

00:25:11: Also es waren nur wie dreitausend Jahre, die das hätte rendern müssen an einem Rechner.

00:25:16: So, und was halt Virtual Production macht, ist eine Gaming Engine zu nehmen, also eine Engine, die für Videospiele gebaut wurde, die Echtzeit rendert.

00:25:26: Also weil wenn ich ein Videospiel spiele und damit rumrenne, Und nach links drehe, dann will ich ja nicht im Tag warten, bis sich das Bild aufbaut, sondern es muss ja in Echtzeit passieren.

00:25:34: Und das hat natürlich Abstriche in der Qualität.

00:25:38: Deswegen sieht kein Videospiel aus wie so ein High-Class Mercedes-Werbe-Render, weil das einfach die Rechenleistung in Echtzeit gar nicht möglich ist stand heute.

00:25:48: Und unsere Expertise ist es einfach... reinzugehen und zu sagen, okay, wir haben halt einen Supermarkt mit X tausend Produkten, die müssen in Echtzeit berechnet werden.

00:25:57: Da muss das Licht berechnet werden, der Schotten.

00:25:59: Wie kriegt man das hin mit dem Stand der Technik, den Stand jetzt auf dem Planeten gibt?

00:26:06: Also weil die ist einfach begrenzt, was man so rendern kann.

00:26:10: Und und da gibt es viele verschiedene Methoden und Innovationen, die wir angewendet haben.

00:26:15: Weil daran scheitern, daran scheitert die Konkurrenz sozusagen zu sagen, wie schafft ihr das?

00:26:20: dass wenn ich so eine totale hab in dem Supermarkt, wo alle Produkte zu sehen sind, dass der Computer nicht abbraucht sozusagen.

00:26:27: Also da habt ihr sozusagen was geschaffen, wo auch heute noch Wettbewerber nicht rankommen, weil sie es nicht hinkriegen.

00:26:35: Es ist einmal das Wissen, wie man da hinkommt und zweitens auch einfach der Aufwand.

00:26:41: Und das haben wir für uns gestreamlined und Pipelines gebaut, die... schnell sind, die funktionieren, die wir uns erarbeitet haben über dieses Projekt.

00:26:52: Und ich glaube, das ist für viele so eine Herkulesaufgabe.

00:26:55: Die gucken sich das an und sagen, okay, wie gehen wir da ran und müssen sich erst mal ein halbes Jahr hinsetzen und einen Plan machen, wie man sowas überhaupt angreift.

00:27:03: Mega.

00:27:03: Ich

00:27:03: glaube, das ist aber auch der generelle Kern der Forschung.

00:27:07: Also wir sind ja keine Einhörner.

00:27:09: Wir haben nicht irgendwelche Sachen, die andere nicht haben.

00:27:12: Was wir eben gemacht haben, ist, wir haben einen Bedarf erkannt.

00:27:16: Und wir haben uns damit auseinandergesetzt und wir können sozusagen für jeden anderen, der sich jetzt damit auseinandersetzt, einfach sozusagen aus der Zielgerade freundlich winken und sagen, wir haben den Weg bis hierhin schon gemacht.

00:27:32: Also wir haben diese Leistungen erbracht und haben dadurch einfach, weil wir diesen Status haben, natürlich im Werdegang ganz viele neue Eindrücke bekommen.

00:27:44: So wie es immer ist, du hast einen theoretischen Gedanken, du setzt ihn um und in der praktischen Umsetzung merkst du Moment.

00:27:51: Und das ist eben genau das, was wir jetzt schon bei uns haben.

00:27:57: Wir sind aber, ich würde vermessen finden zu sagen, wir sind wesentlich besser als die anderen.

00:28:04: Wir sind spezialisierter und wir haben diese Erfahrung.

00:28:08: Aber wir machen keine Zauberrei.

00:28:10: Wir haben geforscht.

00:28:14: Forschungszulage damals ja auch schon erwähnt.

00:28:16: Also ich bin, ich würde euch am liebsten sofort fragen zu weiteren Plänen, aber lasst uns das eine Minute noch zurückstellen oder zwei, um kurz dieses Thema für euch herum, weil es darum geht es ja auch in dem Podcast mit unterzubringen.

00:28:29: Wie kam dir drauf, dass man sich diese Arbeit, die ihr da geleistet habt, auch noch fördern lassen kann?

00:28:35: Wird es sich das ergeben?

00:28:37: Ich glaube, das war echt ein Zufall.

00:28:40: Ich habe von einem... Freund von mir einen Post gesehen auf LinkedIn.

00:28:46: Und da wurde ihr eben erwähnt.

00:28:50: Und ich dachte, ich probiere es.

00:28:55: Ich dachte, hey, das was wir machen ist so innovativ und wir werden immer wieder darauf angesprochen.

00:28:59: Und es gibt Firmen in Deutschland, die Teile von dem machen, was wir machen.

00:29:06: Aber keine zweite Firma in Deutschland, die das genauso macht wie wir.

00:29:10: Also auch in der Kombination der Dinge, die wir anbieten.

00:29:13: Es gibt technische Dienstleister, es gibt Kreativdienstleister, es gibt Berater.

00:29:16: Wir kombinieren das aber alles und haben eigene Tools entwickelt.

00:29:19: Das muss irgendwie innovativ genug sein, um es fördern zu lassen.

00:29:24: Und darüber kam das.

00:29:26: Wir standen ganz am Anfang natürlich, stand das Wort Förderung schon im Raum.

00:29:35: Meine Frau zum Beispiel, die kommt aus dem kulturellen Bereich und wenn du in irgendeiner Form irgendetwas aufstellen möchtest wie ein Festival etc.

00:29:44: Ohne Fördermittel kommst du gar nicht weit.

00:29:46: Das heißt, da hatte ich schon bei uns im Umfeld jemand mit einer Expertise und auch, das heißt, wir hatten schon diesen Gedanken an Förderung und wir haben uns auch mit langen Gesprächen mit der Handelskammer was gibt es denn überhaupt für Fördermöglichkeiten?

00:30:04: wir haben uns auf den Markt umgeschaut und.

00:30:08: Ich weiß noch das ich also das ist auf dieses.

00:30:12: Es ist wirklich trockene Kost wenn man sich nicht hundertprozentig damit auseinandersetzt und ich weiß noch wie ich mit dieser die ewige Excel Tabelle.

00:30:21: Da standen weiß ich die war die war enorm groß da stand ganz viele Fördermöglichkeiten drin.

00:30:27: Und.

00:30:29: Bei jedem, wo man sich miteinander ausgesetzt hat, gab es irgendwo einen Gatekeeper.

00:30:34: Also entweder euer Projekt ist zu groß oder euer Projekt ist zu klein oder es wird nicht verstanden, was wir tun.

00:30:42: Oder diese Förderung bezieht sich zwar auf digitale Entwicklung, aber zielt auf das und das speziell ab.

00:30:49: Also es ist alles, du stehst in diesem Wald vor lauter Bäumen und weißt aber nicht, an welchen du jetzt umarmen sollst.

00:30:59: Das war dann so ein Moment, wo wir gesagt haben, naja, dann halt nicht.

00:31:03: Und das ist, glaube ich, auch so ein generelles Thema für Menschen, die eine gute Idee haben, die sich fördern lassen wollen, dass du meist daran scheiterst, dass vielleicht auch die Gegenstelle gar nicht versteht, was du da machst.

00:31:19: Hast du gerade

00:31:19: gesagt, ob man

00:31:20: umarmen soll?

00:31:21: Habe ich das richtig verstanden?

00:31:23: Ja,

00:31:24: genau.

00:31:25: Oder um bei der Sprache wiederzulanden, also wir sprechen auch verschiedene Sprachen einfach.

00:31:32: Das Behörden Deutsch, das haben wir nicht drauf.

00:31:35: Und da hat uns einfach der Partner gefehlt, den wir dann ja mit euch gefunden haben, der einfach hilft zu übersetzen.

00:31:42: Also das, was wir eigentlich für unsere Kunden machen, nämlich diese Kleber dazwischen zu sein und zu übersetzen, Das hat uns in dem Moment gefehlt und wir haben es selber selber versucht und dann ehrlich gesagt einfach aus Zeitgründen aufgegeben.

00:31:55: Ja und es war auch spannend in dem Prozess mit euch.

00:31:58: nochmal lieben Gruß an Attila vielen Dank.

00:32:02: Da haben wir natürlich uns ausgetauscht.

00:32:04: Wir haben gesagt wo wir herkommen was wir machen und dann hast du da eine Gegenstelle die einfach diese Sprache richtig sprechen kann.

00:32:13: Dann kommen dann kommen die ersten Entwürfe zu uns zurück.

00:32:17: Und dann lese ich mir das durch und betrachte das auf der technischen Seite und habe mir manchmal gedacht, ich weiß nicht, ob wir das so sagen können, weil das ist vielleicht irgendwie jetzt ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt.

00:32:30: Und dann habe ich mich daran gesetzt und habe umformuliert oder habe auch nochmal im Detail das nochmal ergänzen wollen.

00:32:38: Und dann einfach, wo du denkst, du gehst ja mit diesem, also Förderung soll für jeden möglich sein und jeder soll sich ausdrücken dürfen.

00:32:46: Aber eben genau wie versteht es die Gegenstelle oder was braucht die Gegenstelle.

00:32:51: Und diese diese Kommunikation, die haben wir nicht.

00:32:57: Sie wissen wir nicht, wie sie funktioniert.

00:32:59: Und da eben dann weiß ich noch, es gab einen Satz von Attila, der dann einfach sagte, ich verstehe, was du meinst.

00:33:07: Das wird aber auf der anderen Stelle keiner verstehen.

00:33:10: Deswegen habe ich mir schon Gedanken gemacht, wie ich das formuliere.

00:33:14: Und dann habe ich mich in dem Moment so abgeholt gefühlt, dass wir auch an einem Punkt gelangt waren.

00:33:20: Ich sagte, Attila, du hast jetzt nochmal meinen Feedback.

00:33:25: Ich brauch das nicht gegenlesen.

00:33:26: Ich vertraue dir, weil du weißt mit unserem Anliegen, wo wir hin wollen.

00:33:32: Und es ist ja auch dein Anliegen, dass wir diese Förderung bekommen.

00:33:38: Ganz menschlich einfach.

00:33:41: Niemand beschäftigt sich in seiner Arbeit, wenn er Darin aufgeht mit Sachen, wo er dann sagt, egal, ob er zielführend ist oder nicht.

00:33:49: Das heißt, ich hatte auch das Gefühl mit allen Partnern, die wir bei euch hatten, sei es Fridericke, sei es Bianca, sei es der Attila, ihr wart halt mit dabei.

00:34:02: Ihr habt mitgefiebert und ihr habt euch da reinversetzt.

00:34:04: Und es war genau das Gegenteil von dem, was wir bisher mit Förderung irgendwie erlebt haben.

00:34:12: Das war so, ja.

00:34:14: Wenn es eine Grenze gibt, ist okay.

00:34:16: Können wir umschiffen oder lasst das unsere Sorge sein?

00:34:19: Sehr schön.

00:34:19: Ja, also ich bemusste ja alle die vorher über diese Übersetzungen und eure Arbeit da gesprochen habt, eure Rolle.

00:34:24: Auch sie an uns denken.

00:34:25: Und schön, dass ihr da diese Erfahrung gemacht habt und hier so teilt.

00:34:30: Wie hat es sich für euch bis jetzt ausgezahlt?

00:34:32: Was ist dabei rumgekommen bis heute?

00:34:35: Wir sind noch im Prozess des Abschlusses.

00:34:37: Also wir haben als Gesellschaftsform eine GmbH an KOKG.

00:34:42: Und das war zum Beispiel auch, wir wussten jetzt nicht, wo kommt diese Förderung eigentlich an, kommt sie in der Firma an.

00:34:49: Wir sind dann jetzt sozusagen soweit in der Verständigung, dass wir als Kommilitisten und Inhaber der Firma das auf unsere private Einkommensteuer gegenrechnen, wir bekommen also ein Steuerguthaben, was der Firma natürlich auch wieder zugutekommt, weil wir dann auch sagen können, wir können... von weniger Auszahlungen aus der Firma leben und das Geld, das wir in der Firma haben, wieder in den Betrieb stecken.

00:35:16: Und wir sind überrascht, weil wir haben weitaus mehr bekommen, als wir gedacht haben oder auch angenommen haben und sind.

00:35:29: von daher, ich glaube, es war dann einfach ein Drittel mehr.

00:35:34: Okay, cool.

00:35:35: Warum?

00:35:36: Ich war halt so.

00:35:38: Sehr schön.

00:35:39: Und das sind also das, was wir mit euch an Förderung erreicht haben, stand auch in dieser ganzen ewigen Exeliste in der Größe, in dem Rahmen, nie zur Debatte.

00:35:49: Der Blick in die Zukunft, wenn man jetzt darauf mal aufbaut, ihr habt das in Aussicht, dass diese Fördermittel so euch zufließen werden oder dass ihr die Möglichkeit habt, du hast ja gerade gesagt, man nimmt sich dann weniger aus der Firma raus, das heißt mehr Kapital steht dem Unternehmen zur Verfügung.

00:36:07: Wo geht die Reise hin?

00:36:08: Was wollt ihr damit machen?

00:36:08: Wie wollt ihr es einsetzen?

00:36:10: Also ich habe ja vorhin gesagt, wir befinden uns da auf einer gewissen Zielgeraden, was diese erste Förderung betrifft.

00:36:16: Und ich habe auch ganz ganz bewusst nicht gesagt, dass wir im Ziel sind, weil der Weg ist das Ziel, einen neuen Status erreicht.

00:36:24: Wir haben jetzt einen digitalen Zwilling, der zwar für Medienanwendung ursprünglich gestartet ist, der aber als Thema des digitalen Zwillings sehr, sehr viel mehr Potenzial innehält.

00:36:38: Wir verwenden digitale Zwillinge in der Wirtschaft unter anderem auch für Simulation und Trainings von KIs.

00:36:51: Logistik ist ein Thema.

00:36:53: Wir haben diesen Wirt ein Supermarkt auch aus logistischen Gründen, so wie Dan vorhin referiert hat, erstellt oder da kam auch so ein bisschen die Idee her, die Optimierung.

00:37:05: Und Supermärkte haben einen eigenen Optimierungswunsch.

00:37:10: Die wollen zum Beispiel wahren Wirtschaftssysteme automatisieren.

00:37:13: Das heißt, sie müssen Simulationen fahren.

00:37:16: Das was wir jetzt optisch dargestellt haben, möchten wir auch mit sementischen Informationen unterfüttern, dass eine Simulation stattfinden kann.

00:37:26: Wenn die KI erkennt, ah das ist jetzt ein Regal mit Weihnachtsdeko, dann muss es für das Training den Link geben zu sagen, Äh, nee, ich bin ein Osterregal.

00:37:36: Und dann lernt die KI, so sieht also ein Osterregal aus, da hab ich mich halt vertan, weil bisher kannte ich nur Weihnachtsregale und es sieht halt so geschmückt aus, deswegen hab ich das abstrahiert.

00:37:46: Aber ich lerne jetzt, es gibt Unterteilung.

00:37:49: Und diese gesamten Benennungen, diese Datenlage herzustellen.

00:37:54: Und das aber auch sozusagen zu einer sogenannten Sim-Ready-Geschichte aufzubauen, also simulationsfertig zu sein.

00:38:04: Das ist der nächste Schritt, das sind diese nächsten Pipelines und das Interessante für uns ist, wir haben jetzt exemplarisch diesen Supermarkt, aber wir können diesen Blueprint hernehmen und auch für eine Lagerhalle nehmen.

00:38:23: Oder mit diesem digitalen Swilling, was jetzt zum Beispiel auch schon sind Sachen, die sind jetzt nicht grundlegend neu.

00:38:34: man richtet einen Platz ein, dann gibt es die Einsagen, ja das Fenchui fließt in die Richtung, dann gibt es aber die Simulation.

00:38:42: Wie ist denn die Entscheidung einer Person?

00:38:44: Wie soll ich die Wege machen?

00:38:46: Wie kann urbanes Umfeld gut simuliert werden?

00:38:49: Also diese gesamten Blueprints, diese Datenlage, wie wird die verarbeitet?

00:38:55: Wie wird die eingeordnet?

00:38:56: Wie wird die kategorisiert?

00:38:57: Welchen Stellenwert?

00:38:59: Das sind sehr teils auch philosophische Fragen.

00:39:02: Und das ist gerade das neue Feld, in dem wir versuchen, loszurennen und in dem wir das, was wir bisher geschaffen haben, mit einer Nachhaltigkeit weiter auszubauen.

00:39:16: Für mich klingt so, als wäre da sehr viel weitere Innovationsarbeit erforderlich.

00:39:22: Wie gelingt es euch gleichzeitig auch, weil ich meine, wahrscheinlich gibt es viele Supermärkte, die noch nicht Kunde sind.

00:39:30: Wie gelingt es heute gleichzeitig, was ihr jetzt schon habt, auch in die Breite zu tragen, wenn wir es überhaupt wollt.

00:39:35: Also quasi dieses Begriffskalieren, dass möglichst viel mehr Wert für viele Stifte da mal ein Problem schlafen, eine sehr gute Art löst.

00:39:44: Habt ihr das mit dem Fokus oder wie geht ihr damit um?

00:39:47: Das haben wir im Fokus, also wir sprechen auch schon mit anderen Kunden.

00:39:54: Es ist dadurch, dass das eben so vielschichtig ist, ja, unter Einsatz.

00:40:01: von einem digitalen Zwillingen so viele verschiedene Bereiche das Kunden betrifft oder betreffen kann, muss man dann auch eben diese Bereiche allererst mal an einen Tisch bekommen.

00:40:14: Und die Interessen dieser Bereiche einmal allein sozusagen und das ist die Herausforderung.

00:40:20: Also es ist halt einfach ein, das ist kein schneller Verkauf.

00:40:25: So, das ist ein Prozess.

00:40:27: Der braucht Zeit, der braucht wahnsinnig viel Erklärarbeit, sehr viel Consulting.

00:40:34: Bis verstanden wird, ah, okay, ich kann damit auch das und das kann ich ja auch noch machen.

00:40:38: Ach, das kommt ja auch noch dazu.

00:40:40: Und der Bereich da drüben macht ja auch schon die ganze Zeit das und dazu sagen so, hey, wir haben hier was.

00:40:45: Das funktioniert für sämtliche Bereiche.

00:40:48: Ja, das funktioniert für eure Kataloge, die ihr rausgebt, genauso wie für eure Robotik Abteilung.

00:40:55: Das ist.

00:40:56: Das ist die Herausforderung, die wir haben.

00:40:59: Und das ist einfach ein längerer Prozess.

00:41:01: Aber ja, die Idee ist natürlich zu skalieren, weil die Pipeline ist da, BluePrint ist da, Proof of Concept ist da.

00:41:10: Es steht eigentlich alles bereit.

00:41:13: Aber man hat halt einfach auch verschiedenste Herausforderungen.

00:41:19: Also, so wie du es beschreibst, klingt es auch so ein bisschen so hoch, wie sagt man, Consultive Selling.

00:41:25: Also, man muss ihm verkaufen, viel beraten und viel an vielen Türen klopfen, um die zusammenzubringen.

00:41:31: Dafür sitzt man dann wahrscheinlich sehr tief verankert in einem Kunden drin, also sehr enge Kooperation, die natürlich auch Bindung schafft und eine langfristige Zusammenarbeit.

00:41:44: Also ich könnte mir vorstellen, wie sollen man dann alle bedienen?

00:41:49: Man könnte vielleicht ja überlegen, ich koppel die Technik aus und schaue das vielleicht auch andere, die einsetzen, so eine Art Lizenzmodell oder, keine Ahnung, Franchise, ähnliche Strukturen, möglicherweise.

00:42:00: Klingt schon auch so, als bräuchte man nach wie vor wahnsinnig viel auch dieses anwendungsbezogene Wissen, um das Erfolg herumzusetzen.

00:42:08: Es kommt immer darauf an, welcher Bereich davon so ein Teil ist sehr schwierig zu skalieren, weil es eben mit Fachpersonal zusammenhängt, also gerade Dreharbeiten.

00:42:19: Das kann ich nicht einfach als Produkt rausgeben, weil du wirst immer noch Personal brauchen, was es einsetzt und richtig einsetzt, sonst sieht es einfach nicht gut aus.

00:42:28: Aber natürlich gibt es andere Produkte, wie das, was Fabian eben beschrieben hat, die da raus putzen können, die durchaus leichter zu skalieren sind.

00:42:39: Du hast jetzt angesprochen, wie wollen wir uns skalieren?

00:42:42: Ich glaube, also es ist, Kern wird Hollow Bay sein.

00:42:47: Hollow Bay hat jetzt einen Kunden und wenn wir skalieren, wird dieser Kunde zu einer Division.

00:42:54: Und dann haben wir für den anderen Kunden eine andere Division.

00:42:58: Was wir eben durch das Forschen und durch das Wissen und diese spezifischen Informationen, die wir mittlerweile wissen, wo wir anknüpfen müssen, können wir eben diesen Blueprint schaffen zu sagen, jeder Supermarkt hat ein Regal.

00:43:13: Jeder Supermarkt hat ein Preisschild und jeder Supermarkt hat zum Beispiel Markenprodukte.

00:43:18: Das heißt, wenn wir einmal eine Information, eine Datenlage zu den aktuellen Markenprodukten schaffen.

00:43:25: dann sind es ja nicht Produkte, die dem jeweiligen Supermarkt gehören.

00:43:28: Die Supermärkte haben ihre Eigenprodukte.

00:43:31: Das heißt, wir können als der große Halter einer Datenlage dem jeweiligen Kunden durch Expansion mit weiteren Divisionen gerecht werden und den jeweiligen Bedarf erfüllen.

00:43:48: Für uns natürlich spannend ist es, dass wir von dem einen Kunden lernen können und bei dem anderen Kunden vielleicht etwas ändern, weil wir sagen, das ist effizient.

00:43:59: Und da geht es jetzt für mich gar nicht darum, zu sagen, ja, aber das ist ja Spionage.

00:44:04: So, nein, es ist nachhaltig.

00:44:07: Es ist einfach, ich muss nicht in meiner Firma für den einen Kunden einen Weg gehen, sei denn der Kunde möchte das explizit so haben, sondern... Wir können grundsätzlich unsere Dienstleistung für alle verbessern.

00:44:21: Also diese Grundmentalität, das hinter der Hecke ist mein Geschäft und du darfst da nicht reingucken.

00:44:28: Das ist etwas, wo sich in der gesamten Wirtschaft einiges ändert.

00:44:32: Und auch dieses thematische Outsourcen, also auch in Hinsicht auf euch nochmal.

00:44:39: Warum sollen wir uns mit dieser ewigen Exfiliste denn beschäftigen, unsere Ressourcen damit verknappen?

00:44:47: und keine Satisfaktion erreichen.

00:44:49: Wir nehmen euch als Partner, ja ihr kostet uns Geld.

00:44:55: Aber wenn wir das alles richtig machen, bringt ihr uns ja das Geld, womit wir euch wieder bezahlen können.

00:45:01: Also ihr könnt durch euren Einsatz euch selber finanzieren und so ist es ja für jeden Betriebswirt eine gesunde Sache.

00:45:08: Ich stelle eine Person nur ein, wenn sie mir ertragt bringt.

00:45:12: Deswegen sind wir auch schon mit euch in weiteren Gesprächen.

00:45:16: für diese zukünftigen Sachen, dass wir das als externen Posten zu und anschalten können, wie wir den Bedarf haben.

00:45:24: Und das ist auch genau so, also dieser Plug-in-Geschichte, wie wir auch uns verstehen für unseren Kunden.

00:45:32: Wir können holistisch denken.

00:45:34: Das tun wir.

00:45:36: Aber wenn der Kunde in seiner Corporate einfach sagt, wir sind die Filmdivision und wir gucken nicht über unseren Tellerrand, was ich verstehe.

00:45:45: weil wir genug zu tun haben, ist es das, wo wir eben gerade waren, dass wir sagen, wir müssen diese gesamten Gespräche führen und aufzeigen.

00:45:54: Hey, schau mal, wenn die Robotik einfach diese Produkte braucht, die im Supermarkt steht, damit es möglich realistisch aussieht, hilft euch das im Gegensatz wieder bei der Medienproduktion, weil wir diese Produkte haben.

00:46:07: Das heißt, dann können wir sie einsetzen.

00:46:08: Und schon kommen wir wieder von einem Punkt zum nächsten Level.

00:46:16: Und mit dieser Synergie kommen wir halt weiter.

00:46:19: Und diese Effizienz zu schaffen.

00:46:24: Ja, und es ist Spezialisierung, weil du auch sagst, das ist wie bei uns.

00:46:27: Ja, es gibt, ich sehe da auch sehr viele Ähnlichkeiten, auch dieses Lernen querschnittlich mit jedem Kunden, für den wir Fördermittel beantworten.

00:46:34: Lernen wir etwas dazu und zukünftigen Kunden kommt das natürlich zu gut.

00:46:38: Klar ist eine Grenze zu ziehen zwischen bei Vertraulichkeit.

00:46:42: Ja, also es gibt ja... Lernen auch auf einer Metaebene, wie gestalte ich grundsätzlich Formulierungen, sowie Artiller, die das ja offenbar gespielt hat, damit die Gegenseite der Förderliebe das versteht.

00:46:53: Grundsätzlich, glaube ich, kann man, würde ich jetzt aus dem Gespräch rausleiten, schon den Wunsch, die Hoffnung, dass Fördermittel vielleicht auch einfacher werden könnten, weil, so wie euch, das höre ich oft, ne?

00:47:02: Also, ja, wir wissen, dass es Förderung gibt und dann haben wir uns da ein bisschen ein und dann kommst du von Hülschen auf Stöckchen und dann gibt es die ewige Liste und so weiter und so fort.

00:47:12: Und es ist schade, dass es oft viel zu oft den Zufall braucht, dass der jetzt gar ausgehend auf LinkedIn stattgefunden hat, freut mich, weil ich dort sehr aktiv bin und das als Mediums sehr nutze, um diese Message häufig raus zu schicken und zu hoffen, dass das weitere Zufälle sicher geben, weil es um so ein Geschäft ist, aber weil ich mir auch wünsche, dass mehr Innovation passiert, weil es uns halt auch als Gesellschaft voranbringt.

00:47:35: Und dann würde ich euch gerne zum Ende... fragen, was würdet ihr anderen empfehlen, die vielleicht diesen Schritt, die noch auf diesen Zufall war?

00:47:45: Was können sie tun, um dem Zufall eine Chance zu geben sozusagen?

00:47:52: Erst mal wissbegierig bleiben.

00:47:54: Das heißt, wenn ich mich nicht dem Horizont, der mir gegenübersteht, öffne, dann kann ich die Horizontkante nicht sehen.

00:48:03: Also und vor allen Dingen auch dieses Dieses Mauern hilft nicht.

00:48:10: Also man muss zulassen, dass von außen etwas kommt.

00:48:16: Wenn wir euch von außen nicht zugelassen hätten, hätten wir die Förderung nicht bekommen.

00:48:21: Von innen heraus haben wir das nicht geschafft.

00:48:23: und unsere Welt, die für viele ja sehr überfordernd und so vielschichtig ist, was auf der einen Seite natürlich sehr positiv ist.

00:48:34: Man muss nur sozusagen für sich herausfinden, mit welchen Mitteln kann ich dieser Überforderung entgegentreten.

00:48:43: Und da muss man einfach keine Berührungsängste haben, da muss man sich offenhalten und einfach diese Schritte gehen.

00:48:51: Nicht alles bei sich lassen.

00:48:53: Beim Pokern früher gab es immer den Spruch, no risk, no finance.

00:49:00: Das fasste es halt nicht zusammen.

00:49:01: ein bisschen außerhalb der Box agieren, sonst passiert da nichts.

00:49:08: Ja, ja, ja.

00:49:09: Da kann ich einen noch ergänzen tun, ist wie wollen, nur krasser oder in Anlehnungen an das, was Fabs vorhin gesagt hat, mit dem Baum umarmen.

00:49:16: Das ist jetzt mir der Spaßbuch zum Schluss.

00:49:19: Huck and tree and kiss a bee.

00:49:22: Das fordert auch überall Mut.

00:49:24: Leute, ich danke euch für einen superinteressanten Einblick.

00:49:27: Wir haben heilos überzogen, was überhaupt nichts macht, weil es mega spannend ist, was ihr erzählt habt.

00:49:33: Ich wünsche euch ganz viel Erfolg für die Zukunft für die nächsten Schritte, gerne auch in der Zusammenarbeit mit uns, wo sich das anbietet.

00:49:40: Und wenn ihr das Wort seht, ähm, ähnliche Wege gehen wollt, Förderung für euch explorieren wollt, macht den Fördercheck, ihr findet das verlinkt, ähm, in der Folgenbeschreibung und geht damit den ersten Schritt, äh, um rauszufinden, ob eure Chancen auf Förderung da Valide sind und, äh, was für euch Anmöglichkeiten besteht.

00:49:59: Vielen Dank.

00:49:59: Euch beiden, es hat mir wahnsinnig gefreut, ihr seid bereit.

00:50:02: Danke schön.

00:50:02: Bis

00:50:03: bald.

00:50:03: Danke

00:50:03: dir.

00:50:04: Ciao, ciao.

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